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Malthus

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Thomas Robert, 1766–1834, Geistlicher, von 1798 bis 1805 Pfarrer, danach bis zu seinem Tod Professor für neuere Geschichte und politische Ökonomie in Haileybury (Hertfordshire). Malthus, der in Cambridge Geschichte, Sprachen und Literatur studiert hatte und sich als Schüler von Smith betrachtete, ist im 19. Jh. der berühmteste Nationalökonom gewesen, vor Ricardo und Marx. Sein nationalökonomisches Werk, v.a. seine „Principles of Political Economy“ (1820), stand gleichwohl im Schatten seiner Bevölkerungslehre. Seine Schrift „An Essay on the Principle of Population“ (1798) erschien zu seinen Lebzeiten in sechs, z.T. stark erweiterten Auflagen, in denen sich Malthus gegen den Vorwurf wehrte, er sei gegen ein Bevölkerungswachstum, das andere klassische Ökonomen als Quelle des Wohlstands betrachteten. Seine Position sei lediglich, dass die Nahrungsgrundlagen bei steigender Bevölkerung zunehmen müssten. Das nationalökonomische Werk i.e.S. ist der engl. Klassik zuzurechnen, auch wenn er in einigen Punkten eine andere Auffassung vertritt als sein Zeitgenosse Ricardo, mit dem er einen intensiven schriftlichen Gedankenaustausch pflegte. Eine Gesamtausgabe der zahlreichen Schriften von Malthus fehlt bis heute.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll
      Universität Siegen,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
      Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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