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Demografiefaktor

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    eingeführt mit dem Rentenreformgesetz 1999 vom 19.12.1997 (BGBl I 2998). Er sollte ab dem Jahre 2001 bei der Berechnung der Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung einbezogen werden und die ständig längeren Rentenlaufzeiten durch eine Streckung der Lebensrente ausgleichen. Das Ziel des Demografiefaktors ist, auch die derzeitigen Rentner und nicht nur die heutigen Beitragszahler in angemessener Weise an den Kosten, die durch die höhere Lebenserwartung und die dadurch verursachten längeren Rentenlaufzeiten entstehen, zu beteiligen. Nach der gegenwärtigen Rechtslage ist der Demografiefaktor als eigenständiger Faktor bei der Rentenberechnung nicht zu berücksichtigen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Joachim Becker
      Humboldt-Universität zu Berlin
      Richter am Landessozialgericht, Darmstadt

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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