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DVFA

Definition

Abk. für Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management; früher: Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung; Berufsverband der Kapitalmarktexperten.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Abk. für Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management; früher: Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung; Berufsverband der Kapitalmarktexperten, Gründung im Jahr 1960, 1.100 persönliche Mitglieder, von ca. 400 Investmenthäusern, Banken  Fondsgesellschaften oder unabhängigen Kapitalmarktdienstleistern.

    International verankerter Berufsverband: European Fereration of Financial Analysts Societies (EFFAS), über 17.000 Investmentspezialisten europaweit. ACIIA - Association of Certified International Investment Analysts: Netzwerk mit über 50.000 Investment Professionals weltweit. Die Umbenennung erfolgte im Jahr 2000, um der Weiterentwicklung der Vermögensmanagements in den 1990er-Jahren auch sprachlich Rechnung zu tragen.

    Aufgaben: Die DVFA sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Berufsangehörigen durch eine internationalen Standards entsprechende Aus- und Weiterbildung, durch die Bereitstellung von Plattformen für die optimierte Finanzkommunikation sowie durch effektive Selbstregulierung. Wichtigster Veranstalter von Analystenkonferenzen in Deutschland. Ende 2002 Kodex für Finanzanalyse als Weiterentwicklung der seit 1995 gültigen Standesrichtlinien. Dazu gehören neben Sorgfaltspflicht bei Erstellung einer Analyse auch die Eigenanzeige von Interessenkonflikten, Untersagung von Eigengeschäften in Wertpapieren für den Analysten sowie für seine nächsten Angehörigen und ein Vier-Augen-Prinzip mit einem qualifizierten Kollegen vor der Veröffentlichung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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