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Bonus

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Im Geschäftsverkehr allgemein: Vergütungen, die den Abnehmern als Treueprämie nachträglich (z.B. halbjährlich oder am Jahresende) vom Lieferanten gewährt werden. Die Boni können als
    (1) Gutschrift,
    (2) Auszahlung oder
    (3) zusätzliche Warenlieferung gegeben werden. Höhe der handels- und branchenüblichen oder vertraglich vereinbarten Boni meist prozentual gestaffelt nach dem mit der Lieferunternehmung erreichten Umsatz (daher auch Umsatzbonus, Mengen- oder Treuerabatt genannt).

    Anders: Skonto.

    Empfangene Boni werden als Einkaufspreisminderungen, gewährte Boni als Erlösungsschmälerungen gebucht.

    2. Bei der Aktiengesellschaft: eine neben der Dividende zur Ausschüttung gelangende einmalige Vergütung, die den Aktionären in bes. günstigen Geschäftsjahren oder bei Erzielung eines außergewöhnlichen Gewinns gewährt, und entsprechend der Dividende behandelt wird.

    3. Im Spargeschäft der Banken: nach Ablauf einer bestimmten Anlagedauer zusätzlich gezahlter Betrag auf die eingezahlten Sparleistungen, im Bonussparvertrag geregelt.

    4. Bestandteil des Einkommens: in Abhängigkeit vom Unternehmensgewinn gezahlter variabler Bestandteil der Vergütung, v.a. von Managern großer Unternehmen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hermann Simon
      Strategy & Marketing Consultants GmbH
      Chairman
      Dr. Gunnar Clausen
      Simon-Kucher & Partners
      Strategy & Marketing Consultants GmbH
      Partner
      Dr. Georg Tacke
      Simon Kucher & Partners
      Strategy & Marketing Consultants GmbH
      Geschäftsführer
      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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