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Skonto

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Charakterisierung: prozentualer Nachlass, der vom Kaufpreis entsprechend den Zahlungsbedingungen auf den Rechnungsbetrag bei Zahlung binnen einer bestimmten Frist gewährt wird, oft auch gestaffelt z.B. „Zahlbar in drei Monaten netto, binnen einem Monat 2 Prozent, binnen zehn Tagen 3 Prozent Skonto”. Wirtschaftlich gesehen ist Skonto der Preis für die Kreditnutzung bzw. Vorfinanzierung, die bei der Warenlieferung dem Abnehmer eingeräumt wurde. Außer den anteiligen Zins- und Verwaltungskosten enthält der dem Barpreis zugeschlagene Skonto kalkulatorisch noch eine Prämie für das Kreditrisiko, sodass dem Käufer ein Anreiz für die Zahlung gegeben ist.

    Sonderform: Warenskonto (Nachlass in Form von Waren).

    2. Buchung: Da Lieferer-Skonti als Anschaffungspreisminderungen zu behandeln sind (§ 255 I HGB), sind sie bei den entsprechenden Positionen der Vorräte bzw. Anlagen direkt abzusetzen. Kunden-Skonti sind als Erlösschmälerungen von den Umsatzerlösen abzuziehen (§ 277 I HGB). Eine gesonderte Buchung als Aufwand (nach IKR in Klasse 6) bzw. Ertrag (Klasse 5) kommt nur dann infrage, wenn die Skonti den Umsatzerlösen als Erlösberichtigungen bzw. den Aufwendungen als Aufwandsberichtigungen nicht direkt zurechenbar sind. Ein gesonderter Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ist nicht vorgesehen, aber zur Verbesserung des Einblicks durch offenes Absetzen bei den Materialaufwendungen und den Umsatzerlösen möglich (§ 265 V HGB).

    3. Umsatzsteuerliche Behandlung: a) beim Lieferer: Entgelt und damit auch die darauf zu berechnende USt wird gemindert;
    b) beim Abnehmer: Kürzung des Vorsteuerabzugs.

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      Mindmap Skonto Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/skonto-46462 node46462 Skonto node47118 Vorsteuerabzug node46462->node47118 node49592 Zahlungsbedingungen node46462->node49592 node32808 Entgelt node46462->node32808 node33703 Gewinn- und Verlustrechnung ... node46462->node33703 node34061 Dulden oder Unterlassen node34061->node32808 node28594 Aktionär node33380 Dividende node28242 Bonus node28242->node46462 node28242->node28594 node28242->node33380 node37982 Lohnveredelung node37982->node47118 node33707 Durchschnittsätze node33707->node47118 node47038 Umsatzsteuerzahllast node47038->node47118 node49603 Umsatzsteuer node47118->node49603 node35431 Gage node35431->node32808 node40131 Nachnahme node40131->node32808 node30794 Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) node49592->node30794 node31379 Arbeitsentgelt node32808->node31379 node43791 Rechnungsperiode node43791->node33703 node39862 Leistungsbilanz node39862->node33703 node27870 außerordentliche Erträge node31208 Abschreibung node33703->node27870 node33703->node31208 node48582 Terms of Payment node48582->node49592 node48831 Zahlungsklausel node48831->node49592 node29408 CAD node29408->node49592 node29045 Bruttoverkaufspreis node29045->node46462 node29045->node28242
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Norbert Dautzenberg
      Jade Hochschule
      Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth/,
      Standort Wilhelmshaven
      Verwalter einer Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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