Direkt zum Inhalt

Warenschulden

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Lieferantenkredit. 1. Begriff: Verbindlichkeiten einer Unternehmung gegenüber ihren Lieferanten; in der Praxis weit verbreitete Form eines kurzfristigen Kredits (i.d.R. ein bis drei Monate); teuer, wenn Skonto nicht wahrgenommen wird (Zahlungsbedingung: 2 Prozent Skonto bei Zahlung innerhalb von zehn Tagen, 30 Tage netto Kasse, bedeutet 36,73 Prozent Zinsen p.a.).

    2. Bilanzierung: nach dem für Kapitalgesellschaften nach Handelsrecht geltenden Gliederungsschema (§ 266 HGB; Bilanzgliederung) auszuweisen als „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“.

    3. Gewerbesteuer: Laufende Warenschulden und Bankschulden, die zur Bezahlung von Warenschulden aufgenommen werden, sind regelmäßig laufende Schulden (laufende Verbindlichkeiten) und deshalb keine Dauerschulden im Sinn der §§ 8 Nr. 1, 12 II Nr. 1 GewStG. Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Gewerbesteuer umfassend geändert. Ab dem Erhebungszeitraum 2008 werden Finanzierungsentgelte nun unabhängig von der Laufzeit der Verbindlichkeiten anteilig mit 25 Prozent und unter Berücksichtigung eines Freibetrags von 100.000 Euro hinzugerechnet, sodass nunmehr eine Unterscheidung in Dauerschulden und laufende Verbindlichkeiten entfällt.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Warenschulden Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/warenschulden-50696 node50696 Warenschulden node27191 Dauerschuld node50696->node27191 node41872 laufende Verbindlichkeit node50696->node41872 node27419 Bilanzgliederung node50696->node27419 node37077 Lieferantenkredit node50696->node37077 node46462 Skonto node50696->node46462 node50357 Verbindlichkeiten node50696->node50357 node32808 Entgelt node49278 Umlaufvermögen node28473 Anlagevermögen node41872->node49278 node41872->node28473 node41872->node27191 node35031 Gewerbeertrag node41872->node35031 node27911 Abschlussvorschriften node27911->node27419 node27481 Bilanzschema node27481->node27419 node34628 Formblätter node36548 Größenklassen node27419->node34628 node27419->node36548 node47118 Vorsteuerabzug node33703 Gewinn- und Verlustrechnung ... node49675 Warenwechsel node37077->node49675 node31477 Bilanz node37077->node31477 node33103 Eigentumsvorbehalt node37077->node33103 node37070 Kredit node37077->node37070 node49592 Zahlungsbedingungen node46462->node32808 node46462->node47118 node46462->node33703 node46462->node49592 node51291 Finanzmarktstabilisierungsfonds node51291->node50357 node52160 Ablösevollmacht node52160->node50357 node34982 Eigenkapital node34982->node50357 node46507 Schulden node50357->node46507
      Mindmap Warenschulden Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/warenschulden-50696 node50696 Warenschulden node37077 Lieferantenkredit node50696->node37077 node50357 Verbindlichkeiten node50696->node50357 node46462 Skonto node50696->node46462 node27419 Bilanzgliederung node50696->node27419 node41872 laufende Verbindlichkeit node50696->node41872

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Kalkulieren bedeutet, den Preis für eine Sache zu bestimmen. Die Kalkulation im Warenhandelsbetrieb stellt sicher, dass die eingekauften Waren zu einem Preis verkauft werden können, der nicht nur die Kosten deckt, sondern auch einen angemessenen …
      Aus steuerlicher Sicht steht bei der Besteuerung der GmbH die Körperschaftsteuer im Mittelpunkt. Aus der Sicht der Praxis wird auf die wichtigsten Besonderheiten eingegangen, die häufig zu Streitpunkten mit den Finanzbehörden führen können.
      Kalkulieren bedeutet, den Preis für eine Sache zu bestimmen. Die Kalkulation im Warenhandelsbetrieb stellt sicher, dass die eingekauften Waren zu einem Preis verkauft werden können, der nicht nur die Kosten deckt, sondern auch einen angemessenen …

      Sachgebiete