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Hurwicz-Prinzip

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Nach L. Hurwicz benanntes Entscheidungsprinzip bei Unsicherheit i.e.S., d.h. in einer Situation der Unsicherheit, in der keine Eintrittswahrscheinlichkeiten für Umweltzustände verfügbar sind (bzw. ignoriert werden).

    Der Präferenzwert einer Alternative Aa ergibt sich nach dem Hurwicz-Prinzip aus einer gewichteten Summe des best- und des schlechtest möglichen Ergebnisses der Alternative. Werden diese mit xamax und xa,min bezeichnet, so gilt:

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtaT7OpjwvbWk+CjxtZmVuY2VkIGNsb3NlPSIpIiBvcGVuPSIoIj4KPG1zdWI+CjxtaT5BPC9taT4KPG1pPmE8L21pPgo8L21zdWI+CjwvbWZlbmNlZD4KPG1vPj08L21vPgo8bWk+zrE8L21pPgo8bW8+4ouFPC9tbz4KPG1zdWJzdXA+CjxtaT54PC9taT4KPG1pPmE8L21pPgo8bXJvdz4KPG1pPm08L21pPgo8bWk+YTwvbWk+CjxtaT54PC9taT4KPC9tcm93Pgo8L21zdWJzdXA+Cjxtbz4rPC9tbz4KPG1mZW5jZWQgY2xvc2U9IikiIG9wZW49IigiPgo8bXJvdz4KPG1uPjE8L21uPgo8bW8+LTwvbW8+CjxtaT7OsTwvbWk+CjwvbXJvdz4KPC9tZmVuY2VkPgo8bW8+4ouFPC9tbz4KPG1zdWI+CjxtaT54PC9taT4KPG1yb3c+CjxtaT5hPC9taT4KPG1vPiw8L21vPgo8bWk+bTwvbWk+CjxtaT5pPC9taT4KPG1pPm48L21pPgo8L21yb3c+CjwvbXN1Yj4KPC9tYXRoPgo=

    Gewählt wird die Alternative mit dem höchsten Präferenzwert, d.h. mit dem höchsten gewichteten Mittelwert aus best- und schlechtest möglichem Ergebnis.

    Der Gewichtungsfaktor α ist vom Entscheider subjektiv festzulegen. Er wird als Optimismusparameter bezeichnet: Je größer α, desto mehr Gewicht erhält das bestmögliche Ergebnis der Alternative. Für α=1 stimmt das Hurwicz-Prinzip mit der Maximax-Regel, für α=0 mit der Minimax-Regel überein. 

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert Gillenkirch
      Universität Osnabrück
      Universitätsprofessor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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