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Entscheidungsregel

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Eine Entscheidungsregel legt fest, wie eine Entscheidung getroffen wird, d.h. wie aus einer Menge von Handlungsalternativen ausgewählt wird. Sie besteht aus der Präferenzfunktion und einer Vorschrift (Maximierung, Minimierung, Satisfizierung). Die Präferenzfunktion weist jeder Alternative einen Präferenzwert so zu, dass eine ordinale Reihung der Alternativen nach ihrer Vorteilhaftigkeit erfolgen kann.

    2. Entscheidungsregel versus Entscheidungsprinzip: Eine Entscheidungsregel wird i.d.R. aus einem übergeordneten Entscheidungsprinzip abgeleitet, indem der Entscheider dieses Prinzip konkretisiert.

    Beispiel: Die Auswahl aus riskanten Alternativen soll auf Basis der Präferenzfunktion Φ(Aa)=Φ(μaa) erfolgen, d.h. durch Alternativenvergleich anhand der Erwartungswerte und Standardabweichungen der Ergebnisse der Alternativen. Der betreffende Entscheider muss aus diesem Entscheidungsprinzip (dem μ-σ-Prinzip bzw. Erwartungswert-Varianz-Prinzip) eine konkrete Regel ableiten, indem er festlegt, wie μ und σ in der Funktion Φ zu gewichten sind.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert Gillenkirch
      Universität Osnabrück
      Universitätsprofessor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Wie im letzten Kapitel gezeigt, ist es unmöglich, individuelle Präferenzen verfälschungsfrei zu aggregieren (Arrow 1951). Genauer gesagt gibt es kein Verfahren, das es unter Einhaltung selbst sehr einfacher demokratischer Kriterien erlaubt, eine beli

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