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Hybridanleihe

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Anleihe mit extrem langer Laufzeit von 100 Jahren oder mehr oder gar keiner Laufzeitbegrenzung. Sie bieten einen überdurchschnittlich hohen Zinssatz. Der Emittent behält sich i.d.R. ein vorzeitiges Kündigungsrecht nach ca. 7 bis 10 Jahren vor, das in seinem Ermessen steht. Verstreicht der Kündigungstermin ohne Rückzahlung der Anleihe, folgt eine erneute Festlegung des Zinssatzes z.B. nach dem Interbanken-Zinssatz Euribor zzgl. einer Risikoprämie. Oftmals sind die Zinszahlungen an bestimmte Unternehmenskennziffern oder eine Dividendenzahlung gebunden, sodass auch der Zins nicht gezahlt wird, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden. Die Zinszahlung kann je nach Ausgestaltung der Anleihebedingungen nachgeholt werden, z.B. wenn die Kennziffern wieder erreicht werden. Wegen dieser Abhängigkeit werden Hybridanleihen auch als aktienähnlich eingestuft.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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