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Internationalisierungsmotive

Definition

Triebkräfte, welche ein Unternehmen bewegen, ein Auslandsengagement vorzunehmen oder zu vertiefen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Triebkräfte, welche ein Unternehmen bewegen, ein Auslandsengagement vorzunehmen oder zu vertiefen; sie werden in ressourcenorientierte (verbesserter Zugang zu Kapital, Know-how etc.), produktionsorientierte (Produktionskostenvorteil etc.) und absatzorientierte (Ausweitung der Absatzmärkte, Unternehmenssicherung etc.) Internationalisierungsmotive kategorisiert.

    Die Internationalisierungsmotive variieren in Abhängigkeit von zahlreichen Faktoren. So sind bei kleinen und mittleren Unternehmen vielfach andere Motive vorzufinden als bei Großunternehmen, da hier deutliche Unterschiede z.B. in der Finanzkraft festzustellen sind. Zudem ist die Region, in der ein Unternehmen seinen Heimatmarkt hat, relevant. Ist diese Region vergleichsweise klein, drängen Unternehmen stärker mit dem Ziel der Erweiterung des Absatzmarktes ins Ausland. Schließlich verändern sich die Internationalisierungsmotive im zeitlichen Ablauf.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Johann Engelhard
      Universität Bamberg,
      Lehrstuhl für BWL, insb.
      Internationales Management
      Lehrstuhlinhaber

      Bücher

      Kutschker, M./Schmid, S.: Internationales Management
      München, 2008

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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