Direkt zum Inhalt

Laissez-Faire-Liberalismus

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Manchester-Liberalismus; 1. Denkrichtung im Liberalismus; eine im 19. Jh. praktizierte Wirtschaftspolitik, die durch eine ausgesprochen starke Zurückhaltung des Staates gekennzeichnet ist. Unter einseitiger Verkürzung der Argumentationen des klassischen Liberalismus wird auf die Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses entsprechend einer staatlichen Ordnungskonzeption verzichtet.

    2. Kritik: Der Nachtwächterstaat (Ferdinand Lassalle) korrigiert weder die monopolistische Marktvermachtung noch die sozialen Missständen. Marktversagen, wie z.B. die minroökonomischen Probleme der öffentlichen Güter oder externen Effekte oder die makroökonomischen Stabilisierungsprobleme, wird nicht berücksichtigt. Im Falle einer Ablehnung der Marktergebnisse aus sozialpolitischen Gründen spricht man von einer Marktablehnung.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Laissez-Faire-Liberalismus Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/laissez-faire-liberalismus-36968 node36968 Laissez-Faire-Liberalismus node37289 Marktversagen node36968->node37289 node41100 Nachtwächterstaat node36968->node41100 node38458 Liberalismus node36968->node38458 node39468 klassische Lehre node28374 Bastiat node28374->node36968 node28374->node39468 node40464 Kreditrationierung node40464->node37289 node39504 monopolistische Konkurrenz node39504->node37289 node45215 Pigou node45215->node37289 node37240 Mindestlohn node37240->node37289 node37376 klassischer Liberalismus node38458->node37376 node33953 Freihandel node38458->node33953 node50911 Wirtschaftsordnung node38458->node50911 node41613 Neoliberalismus node41613->node36968 node45206 öffentliches Gut node37376->node36968 node37376->node41613 node37376->node45206 node49683 Volkswirtschaftstheorie Dogmengeschichte node49683->node28374
      Mindmap Laissez-Faire-Liberalismus Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/laissez-faire-liberalismus-36968 node36968 Laissez-Faire-Liberalismus node38458 Liberalismus node36968->node38458 node37376 klassischer Liberalismus node36968->node37376 node41100 Nachtwächterstaat node36968->node41100 node37289 Marktversagen node36968->node37289 node28374 Bastiat node28374->node36968

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dirk Sauerland
      Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Institutionenökonomik
      und Gesundheitspolitik
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Es ist ein Paradox der ökonomischen Ideengeschichte, dass just der Begriff Neoliberalismus und der damit verbundene deutsche Ordoliberalismus, der in den 1930er Jahren gegen den Laissez-faire-Liberalismus des 19. Jahrhunderts in Paris kreiert wurde,
      Urbino und Bologna stehen beide für die Bedeutung der Bildung: Urbino für die Ideen der untrennbar verknüpften strategischen und intellektuellen Fähigkeiten, Bologna für eine Bildungsreform, die effektives und das heißt wirtschaftsnahes Studieren …
      Einen weitgehend in Vergessenheit geratenen, aber höchst interessanten Artikel „Über Friedrich List“ in den Preußischen Jahrbüchern von 1903 leitete damals Max Höltzel mit folgenden Worten ein: „Es sind recht Wenige, die für Handel und Industrie …

      Sachgebiete