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Laissez-Faire-Liberalismus

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Manchester-Liberalismus; 1. Denkrichtung im Liberalismus; eine im 19. Jh. praktizierte Wirtschaftspolitik, die durch eine ausgesprochen starke Zurückhaltung des Staates gekennzeichnet ist. Unter einseitiger Verkürzung der Argumentationen des klassischen Liberalismus wird auf die Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses entsprechend einer staatlichen Ordnungskonzeption verzichtet.

    2. Kritik: Der Nachtwächterstaat (Ferdinand Lassalle) korrigiert weder die monopolistische Marktvermachtung noch die sozialen Missständen. Marktversagen, wie z.B. die minroökonomischen Probleme der öffentlichen Güter oder externen Effekte oder die makroökonomischen Stabilisierungsprobleme, wird nicht berücksichtigt. Im Falle einer Ablehnung der Marktergebnisse aus sozialpolitischen Gründen spricht man von einer Marktablehnung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dirk Sauerland
      Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Institutionenökonomik
      und Gesundheitspolitik
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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