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Leistungskurve

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Die Leistungskurve, auch physiologische Arbeitskurve nach Kraemplin genannt, ist die Darstellung der Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers in Abhängigkeit von der Tageszeit unter Berücksichtigung seiner Durchschnittsleistung (100 Prozent). Sie verdeutlicht, dass die menschliche Arbeitsleistung im Zeitverlauf nicht konstant ist, sondern dass sie Schwankungen unterliegt. Nachfolgende idealtypische Darstellung (Abb.1) unterscheidet diesbezüglich etwa ein Vormittags- und ein Nachmittagshoch. Beispielsweise wird in der Zeit- und Selbstmanagementliteratur empfohlen, in diesen Hochphasen besonders komplizierte oder hohe Konzentration erfordernde Aufgaben zu bearbeiten. Vergleichbare Empfehlungen finden sich in der Arbeits- und Sportphysiologie. Allerdings sind bei der konkreten Anwendung von Leistungskurven im Alltag die personenindiviuellen Unterschiede und etwaige aktuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen zu berücksichtigen. Weiterhin ist zu bedenken, dass Leistungskurven, wie in der Abb., Durchschnittswerte von biologischen Streuungen wiedergeben und deshalb nicht auf jeden Menschen übertragen werden können.

    Abbildung: Idealtypische Arbeitskurve nach Kraepelin

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Thomas Bartscher
      Technische Hochschule Deggendorf
      Professor für die Lehrgebiete Human Resources Management, Innovations- und Transformationsmanagement
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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