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progressive Abschreibung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Form der Abschreibung mit von Jahr zu Jahr steigenden Beträgen, wobei die Progression arithmetisch oder geometrisch verlaufen kann.

    1. Handelsrecht: Die progressive Abschreibung ist in der Praxis nahezu bedeutungslos, da sie i.d.R. dem Vorsichtsprinzip und damit auch den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) widerspricht.

    Beispiel für eine Ausnahme: Eine Anlage, deren Kapazität anfänglich nicht ausgelastet ist und die erst sukzessive in die Vollbeschäftigung hineinwächst. Aber auch in einem solchen Fall ist sorgfältig zu prüfen, ob nicht technische oder wirtschaftliche Gründe ein anderes Abschreibungsverfahren erforderlich machen (Abschreibung).

    2. Steuerrecht: Die progressive Abschreibung ist unzulässig (vgl. die abschließende Regelung der Abschreibungsmethoden durch § 7 EStG).

    Gegensatz: degressive Abschreibung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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