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Räuber-Beute-Modelle

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Lotka-Volterra-Modelle; aus der Biologie übernommener Ansatz in der Konjunkturtheorie. Endogene wirtschaftliche Variablen verhalten sich zueinander wie in der Natur beobachtbare interdependente Spezies: Eine Variable (Räuber) kann nicht existieren ohne ausreichenden Bestand der zweiten Variablen (Beute). Steigt die Anzahl der Räuber, so sinkt der Bestand an Beute und vermindert somit die zukünftige Zahl der Räuber. Man kann diese Modelle auch als Konfliktmodelle bezeichnen, wobei  es in der Konjunkturtheorie zumeist um Verteilungskonflikte geht, die Konjunkturzyklen verursachen.

    Das zyklische Verhalten von Räuber-Beute-Modellen ist v.a. in Klassenkampfmodellen untersucht worden (Räuber: Lohnquote, Beute: Beschäftigungsquote).

    Vgl. auch Goodwin-Modell.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gustav A. Horn
      Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
      Wissenschaftlicher Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Räuber-Beute-Modelle sind ein Bereich der Populationsdynamik und dienen zur Beschreibung der zeitlichen Entwicklung von Populationsgrößen. Speziell betrachten wir eine Umgebung mit zwei Spezies, nämliche Beute und Räuber, die miteinander interagieren

      Sachgebiete