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Goodwin-Modell

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Modell der Konjunkturtheorie, von Goodwin (1967) entwickelt und besteht aus einem zweidimensionalen Differenzialgleichungssystem. Die Konjunkturschwankungen ergeben sich aus einem Konflikt zwischen Lohnquote und Beschäftigungsquote. Ist die Beschäftigungsquote hoch, setzen die Beschäftigten hohe Lohnforderungen durch, und die Profitquote sinkt. Als Folge reduzieren die Unternehmen ihren Output und die Beschäftigung. Dieser Prozess hält an, bis die Verhandlungsmacht der Beschäftigten so stark abgenommen hat, dass die Lohnquote fällt. Dann läuft der Prozess in umgekehrter Richtung mit steigendem Output und Beschäftigung bis sich derZyklus vollendet hat. Dieses Modell gehört zur Klasse der Räuber-Beute-Modelle, in dem die Beschäftigungsquote die Beute und die Lohnquote den Räuber darstellt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gustav A. Horn
      Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
      Wissenschaftlicher Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Goodwin’s application of the predator-prey model from mathematical biology to theoretical economics has stimulated a considerable stream of follow-up work, including some of our own1). Of course, Goodwin was quite aware that his model was “starkly …

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