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Regeln

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Faustregeln: Diese geben die Empfehlung, bestimmte typische Entscheidungen gemäß einfach strukturierter Regeln zu treffen; die Begründung liegt hier darin, dass diese erfahrungsbasierten Entscheidungshilfen i.d.R. zu besseren Ergebnissen führen als die (kostspielige) Einzelfallkalkulation oder die Zufallsentscheidung (wiewohl „Zufallsentscheidung” selbst eine brauchbare Faustregel sein kann).

    2. Spielregeln: Regeln, die ein Spiel, also eine gesellschaftliche Interaktion, konstituieren und definieren; sie sind zum einen die Voraussetzung für das Zustandekommen von gesellschaftlichen Interaktionen und zum anderen die Voraussetzung für die Ermöglichung von Kooperationsgewinnen (Dilemmastrukturen). Spielregeln schaffen hinreichend wechselseitige Verhaltenserwartungen, was aufgrund des damit einhergehenden Planungshorizonts produktive, wertschaffende Investitionen ermöglicht. In der modernen, demokratisch verfassten Gesellschaft gehen die Spielregeln gemäß der Konsensethik auf das Wollen der Bürger zurück; die Individuen legen den Rahmen für das gesellschaftliche Zusammenleben selbst fest.

    Vgl. auch Ordnungsökonomik, Institution, Wirtschaftsethik, Konstitutionenökonomik.

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        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

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      • Enterprise Social Networks fördern Innovationen

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Andreas Suchanek
      Handelshochschule Leipzig und
      Wittenberg, Zentrum für Globale Ethik
      Prof. Dr. Nick Lin-Hi
      Universität Vechta
      Professor für Wirtschaft und Ethik
      Prof. Dr. Dirk Sauerland
      Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Institutionenökonomik
      und Gesundheitspolitik
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Banken setzen immer mehr digitale Helfer ein, wenn es um die Geldanlagen ihrer Kunden geht. Verbraucherschützern fordern deshalb klare Vorgaben für Robo Adviser und eine strenge Aufsicht durch die Bafin.
      Das neue VDMA-Einheitsblatt 24364 liefert erstmals allgemeingültige Vorschriften für die Prüfung von Produkten auf lackbenetzungsstörende Substanzen. Ohne einheitliches Prüfverfahren mussten Zulieferer ihre Produkte bisher kundenspezifisch mit vielfachem Prüfaufwand qualifizieren.
      Im Zentrum der Forschungen von Douglass North stand die Frage, unter welchen institutionellen Bedingungen sich anpassungsfähige, freiheitlich organisierte, dem „Reichtum der Nationen“ förderliche Gesellschaften ausbilden mochten. Die vorliegende …

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