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Regeln

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Faustregeln: Diese geben die Empfehlung, bestimmte typische Entscheidungen gemäß einfach strukturierter Regeln zu treffen; die Begründung liegt hier darin, dass diese erfahrungsbasierten Entscheidungshilfen i.d.R. zu besseren Ergebnissen führen als die (kostspielige) Einzelfallkalkulation oder die Zufallsentscheidung (wiewohl „Zufallsentscheidung” selbst eine brauchbare Faustregel sein kann).

    2. Spielregeln: Regeln, die ein Spiel, also eine gesellschaftliche Interaktion, konstituieren und definieren; sie sind zum einen die Voraussetzung für das Zustandekommen von gesellschaftlichen Interaktionen und zum anderen die Voraussetzung für die Ermöglichung von Kooperationsgewinnen (Dilemmastrukturen). Spielregeln schaffen hinreichend wechselseitige Verhaltenserwartungen, was aufgrund des damit einhergehenden Planungshorizonts produktive, wertschaffende Investitionen ermöglicht. In der modernen, demokratisch verfassten Gesellschaft gehen die Spielregeln gemäß der Konsensethik auf das Wollen der Bürger zurück; die Individuen legen den Rahmen für das gesellschaftliche Zusammenleben selbst fest.

    Vgl. auch Ordnungsökonomik, Institution, Wirtschaftsethik, Konstitutionenökonomik.

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      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Andreas Suchanek
      Handelshochschule Leipzig und
      Wittenberg, Zentrum für Globale Ethik
      Prof. Dr. Nick Lin-Hi
      Universität Vechta
      Professor für Wirtschaft und Ethik
      Prof. Dr. Dirk Sauerland
      Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Institutionenökonomik
      und Gesundheitspolitik
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      (Ver)trauen Sie sich. Alles, was mit Wissen, Intelligenz und Ästhetik zu tun hat, ist nicht Aufgabe des Computers. Vermeiden und hinterfragen Sie alle Vorgaben, benutzen Sie keine Assistenten, schaffen Sie sich eine eigene Ansicht und vertreten …
      Künstliche Intelligenz, digitale Vertriebskanäle, die perfekte Customer Journey – der digitalisierte Vertrieb erfordert neue Konzepte. Springer-Autor Peter Gentsch gibt Tipps für die Umsetzung in der Vertriebsarbeit.
      Zu Beginn seiner Lehrveranstaltung Raumfahrtrecht und Raumfahrtpolitik sagt Christian Brünner gerne über sich, dass er nicht zuletzt aufgrund seines astrologischen Sternzeichens, dem Wassermann, das zum Element “Luft” gehört und für Interesse am …

      Sachgebiete