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Steuerillusion

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    steuerpsychologischer Begriff für das subjektive Gefühl, von einer Steuer belastet zu sein (Steuerbelastungsgefühl). Die tatsächliche Belastung kann höher oder geringer sein. Bes. bei Abzugsteuern bzw. Quellensteuern kann eine Steuerillusion derart vorliegen, dass der Einzelne seine tatsächliche Belastung unterschätzt. Durch Abgabenbezeichnungen, die nicht Steuern heißen („Opfer“, „Beitrag“, „Hilfe“ oder „Pfennig“), kann Steuerillusion zur Vermeidung von Steuerwiderständen genutzt werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Ziel der Unternehmen ist es aus finanzwirtschaftlicher Sicht, finanzielle Überschüsse zu erwirtschaften, die den Eigentümern zustehen. Steuerzahlungen verringern die finanziellen Mittel, welche für Investitionen oder Konsum verwendet werden.

      Sachgebiete