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Tobin's q

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    von Tobin (1963) eingeführte Relation zwischen Veränderung des Wertes einer Unternehmung (PV) und dem hierfür zugrunde liegenden Wert der Investition (I), also:

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtaT5xPC9taT4KPG1vPj08L21vPgo8bWZyYWM+Cjxtcm93Pgo8bWk+UDwvbWk+CjxtaT5WPC9taT4KPC9tcm93Pgo8bWk+STwvbWk+CjwvbWZyYWM+Cjxtbz4uPC9tbz4KPC9tYXRoPgo=

    Fälle: Für q > 1 werden Investitionen durchgeführt, für q < 1 unterbleiben Nettoinvestitionen, und im Gleichgewicht ist q = 1.

    Bedeutung: Wichtige Rolle im Transmissionsmechanismus monetärer Impulse. So führt z.B. eine expansive Offenmarktpolitik zu höherer Liquidität, die u.a. zum Kauf von Aktien eingesetzt wird. Mit den steigenden Kursen erhöht sich der Unternehmenswert und damit steigt q. Daraufhin nehmen die Investitionen zu.

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      Mindmap Tobin's q Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/tobins-q-50683 node50683 Tobin's q node47644 Tobin node50683->node47644 node43895 Offenmarktpolitik node50683->node43895 node38241 Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften node47644->node38241 node40778 Makroökonomik node47644->node40778 node43717 Portfolio Selection node47644->node43717 node48022 Zentralbank node47644->node48022 node43895->node48022 node34043 Geldpolitik node43895->node34043 node42780 offener Markt node43895->node42780 node29605 Abgabesätze node29605->node43895 node54443 Tobins Quotient node54443->node50683 node41597 Keynes-Kaldor-Verteilungstheorie node54443->node41597 node37874 Marktlagengewinn node54443->node37874 node42167 Q-Gewinn node42167->node54443
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gustav A. Horn
      Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
      Wissenschaftlicher Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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