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Umsatzindex im verarbeitenden Gewerbe

Definition

wichtiger Indikator für die Analyse der konjunkturellen Entwicklung.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Indexzahl, die über die Entwicklung der Umsätze, definiert als Summe der Rechnungsendbeträge ohne Umsatzsteuer über die mit Dritten abgerechneten Lieferungen und Leistungen, Auskunft gibt. Die monatlichen Indizes des Umsatzes für das Verarbeitende Gewerbe zählen neben den Auftragseingangs- und Produktionsindizes zu den wichtigsten Indikatoren für die Beobachtung und Analyse der Konjunkturentwicklung in Deutschland. Die Berechnung erfolgt über die Aggregation der Messzahlen des Umsatzes in verschiedenen Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes. Als Gewichte fungieren die Wertanteile des Umsatzes der einzelnen Wirtschaftszweige. Aus dem so ermittelten Wertindex wird durch Deflationierung mit Erzeugerpreis- bzw. Ausfuhrpreisindizes ein Volumenindex (Mengenindex) gebildet. Die Erhebung der Umsätze erfolgt derzeit bei Betrieben mit mind. 50 Beschäftigten in 245 Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige, getrennt nach dem Umsatz aus dem Inland und den Umsätzen mit Empfängern aus dem Ausland (weiter unterteilt nach Eurozone und Nicht-Eurozone). Für internationale Zwecke werden die Umsatzindizes für das Verarbeitende Gewerbe zusätzlich nach der internationalen Wirtschaftszweigklassifikation ISIC berechnet. Im Gegensatz zum Auftragseingangsindex ist der Umsatzindex ein der Konjunktur nachlaufender Index. Vorläufige Ergebnisse werden rund fünf Wochen nach Ende des Berichtsmonats veröffentlicht, u.a. in Fachserie 4, Reihe 2. 2.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Katrin Schmidt
      Bundesagentur für Arbeit,
      Zentrale
      Referentin Arbeitsmarktberichterstattung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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