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Aktienanleihe

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Share Bonds, Reverse Convertible Bonds; Anleiheform (Anleihe), bei der der Anleger eine überdurchschnittlich hohe Couponzahlung (Coupon) erhält. Allerdings hat der Emittent bei Rückzahlung die Wahl, entweder zum Nominalbetrag oder in Form von Aktien zu tilgen. Der Emittent wird sich für die Rückzahlung in Aktien entscheiden, sofern die Aktienkurse bei Endfälligkeit unter den Basispreisen notieren. Der Erwerb einer Aktienanleihe entspricht somit wirtschaftlich dem Verkauf einer Put-Option (Short Put) auf die lieferbare Aktie (vgl. Aktienoption) bei gleichzeitiger Anlage des Erwerbspreises der Aktienanleihe in eine marktgängige kurzfristige Anleihe. Die Einnahme aus dem Verkauf der Put-Option erhält der Erwerber der Aktienanleihe als Differenz von Anleihezins und Marktzins. Damit wird das mit der Option eingegangene Risiko - bis zum totalen Wertverlust der Aktie - entlohnt. Der Anleger profitiert dementsprechend von einer leicht fallenden oder einer stabilen Entwicklung der Aktienkurse. In bes. Fällen kann der Emittent die Rückzahlungsmodalitäten auch auf mehrere Aktien streuen.

    Stückelung von Aktienanleihen: I.d.R. 1.000 Euro oder 5.000 Euro.

    Laufzeiten der Aktienanleihe: i.d.R. bis zu zwei, max. drei Jahren.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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