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Akzeptkredit

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Wechselkredit, bei dem ein Kreditinstitut gegen Berechnung einer Akzeptprovision einen von ihrem Kunden gezogenen Wechsel akzeptiert (Bankakzept, eigene Akzepte). Die Bank haftet damit für die Einlösung des Wechsels. Spätestens einen Tag vor Fälligkeit des Wechsels hat der Kunde den Wechselbetrag zur Verfügung zu stellen. Akzeptkredite gehören zu den Geschäften der Kreditleihe, bei denen das Kreditinstitut seine (gute) Bonität auf den Wechsel überträgt. Für das Kreditinstitut entsteht nur dann ein Risiko, wenn der Kunde den Betrag nicht oder nicht rechtzeitig bezahlt. Deshalb stellen Akzeptkredite für Kreditinstitute Eventualverbindlichkeiten dar.

    Akzeptkredite werden v.a. im Außenhandel zur Finanzierung von Importgeschäften verwendet (Rembourskredit). Andere Verwendungsmöglichkeiten wie die Verwendung des Bankakzeptes zur Bezahlung von Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen sowie zur Beschaffung liquider Mittel (Finanzwechsel) durch Diskontierung haben heute im Kreditgeschäft an Bedeutung verloren.

     

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius
      Dr. Nils Helms
      Technische Universität Kaiserslautern
      Postdoc am Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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