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Arbeiterselbstverwaltung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Form der laboristischen Unternehmensverfassung, bei der die unternehmerische Willensbildung durch die in dem Betrieb beschäftigten Mitarbeiter erfolgt. Diese üben gleichberechtigt und gemeinsam die Unternehmerfunktion aus, soweit sie ihre Kompetenzen nicht an einen von ihnen gewählten Ausschuss delegieren; die Unternehmerfunktion ist nicht an Vermögensanteile an dem jeweiligen Betrieb gekoppelt, sodass mit dem Prinzip der Arbeiterselbstverwaltung das Einkommensprinzip korrespondiert.

    Die Arbeiterselbstverwaltung ist Bestandteil der meisten Konzeptionen der Rätedemokratie, wird auch in Kooperativen (Alternativbetrieben) in privatwirtschaftlichen Marktwirtschaften angewandt. Sie war bis Anfang der 1990er-Jahre das grundlegende Prinzip in der selbstverwalteten sozialistischen Marktwirtschaft des ehemaligen Jugoslawiens.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dirk Sauerland
      Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Institutionenökonomik
      und Gesundheitspolitik
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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