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Sondervermögen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Verwaltung
    2. Kapitalanlagegesellschaften

    Verwaltung

    1. Begriff: Vermögensteil im Eigentum einer Gebietskörperschaft, der über keine Rechtsfähigkeit verfügt, aber organisatorisch und haushaltsmäßig einen wesentlich höheren Selbstständigkeitsgrad als Verwaltungseinheiten aufweist.

    2. Regelungen bez. des Haushalts: Sondervermögen werden haushaltsmäßig in Form einer Sonderrechnung behandelt, die entweder als getrennte Rechnung neben dem Haushaltsplan des Trägers (z.B. Wirtschaftsplan) oder als bes. Abschn. im Haushaltsplan des Trägers geführt wird.

    Im Haushaltsplan des Trägers selbst sind die Sondervermögen nur noch mit ihrem Nettoergebnis (Nettobetrieb) ausgewiesen.

    Es gilt das staatliche und kommunale Haushaltsrecht.

    3. Arten: a) Sondervermögen des Bundes und der Bundesländer: Sondervermögen des Bundes.

    b) Sondervermögen der Kommunen: U.a. das Vermögen der nicht rechtsfähigen Stiftungen, die wirtschaftlichen Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit und öffentliche Einrichtungen, für die aufgrund gesetzlicher Vorschriften Sonderrechnungen geführt werden (z.B. Eigenbetrieb) sowie die rechtlich unselbstständigen Versorgungs- und Versicherungseinrichtungen für Gemeindebedienstete (z.B. Eigenunfallversicherung).

    Vgl. auch öffentliche Unternehmen.

    Kapitalanlagegesellschaften

    Kapitalanlagegesellschaften, Investmentfonds.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      Prof. Dr. Christina Schaefer
      Helmut Schmidt Universität
      Professorin für Verwaltungswissenschaften, insbesondere Steuerung öffentlicher Organisationen
      Jun.-Prof. Dr. Ulf Papenfuß
      Universität Leipzig
      Juniorprofessur für Public Management

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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