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Chicagoer Börsen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Chicagoer Effektenbörse (Chicago Stock Exchange): hat nur regionalen Charakter.

    2. Chicagoer Produktenbörsen (Chicago Board of Trade, CBOT) für Getreide; Chicago Mercantile Exchange (CME) für Fleisch): Sie haben Weltbedeutung für Getreide, Sojabohnen und Fleisch. Am CBOT findet ein lebhafter Handel in Anleihen-Terminkontrakten sowie in Optionen (Calls und Puts) auf Anleihen-Terminkontrakten statt. An der CME werden Terminkontrakte in Devisen, Schatzwechseln, Standard & Poors Aktienindizes und Eurodollar sowie Optionen auf diese Terminkontrakte gehandelt. Beide Börsen haben sich mittlerweile zur CME Group zusammengeschlossen.

    3. Chicagoer Optionsbörse (Chicago Board Options Exchange): Sie führte als erste Börse den Handel mit standardisierten Kaufoptionen Calls ein (1973). Seit 1977 werden an dieser Börse auch Verkaufsoptionen gehandelt (Puts). Mit der Idee der Standardisierung hat der Optionshandel einen großen Aufschwung genommen. Standardisiert sind Kontraktgröße (1 Option = 100 Aktien), der Basispreis (bleibt unverändert während der Laufzeit) und das Verfallsdatum (es gibt für die meisten Titel drei Verfallstermine im Abstand von drei Monaten, die gängigsten Titel aber haben jeden Monat einen Verfallstermin. Verfallstermin für Aktienoptionen ist an der CBOE der dritte Freitag im Monat).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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