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Diskontsatz

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition
    1. Zinssatz für Wechselkredite (Diskontkredit). Beim Ankauf von Wechseln werden für die Zeit bis zum Fälligkeitstag Zinsen (Diskont) berechnet. Diese werden von der Wechselsumme abgezogen. Der Wechseleinreicher erhält dann den abgezinsten Betrag ausgezahlt und zahlt bei Fälligkeit den Nennbetrag des Wechsels zurück.

    2. Früher wurde der Diskontsatz von der Deutschen Bundesbank festgelegt und galt wie der Lombardsatz als Leitzinssatz der Geldpolitik. Da im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion die geldpolitischen Befugnisse auf die Europäische Zentralbank (EZB) übergegangen sind, setzt die Deutsche Bundesbank seit dem 1.1.1999 keinen Diskontsatz oder Lombardsatz mehr fest. Sofern in früheren Vorschriften oder Alt-Verträgen Bezug auf den Diskontsatz genommen wird, regelt das Diskontsatz-Überleitungsgesetz (DÜG), dass als Referenzzinssatz heute ein Basiszinssatz verwendet wird, der sich am Zinssatz für längerfristige Refinanzierungsgeschäfte orientiert.

     

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Oliver Budzinski
      University of Southern Denmark,
      Campus Esbjerg,
      Department of Environmental and
      and Business Economics
      Professor of Business Economics
      PD Dr. Jörg Jasper
      EnBW AG
      Senior Economist
      Prof. Dr. Albrecht F. Michler
      Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      außerplanmäßiger Professor
      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius
      Dr. Nils Helms
      Technische Universität Kaiserslautern
      Postdoc am Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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