Direkt zum Inhalt

EURIBOR

Definition

Abk. für Euro Interbank Offered Rate; im Rahmen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion in Kraft getretenes System der Referenzzinssätze im Euromarkt.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Abk. für Euro Interbank Offered Rate; im Rahmen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion geltender Geldmarktzinssatz am Euromarkt. Der EURIBOR ist ein Durchschnittszinssatz für unbesicherte Euro-Kredite. Zur Berechnung melden mehr als 30 ausgewählte Banken täglich, welches der höchstgebotene Zinssatz dafür ist, dass eine Bank einer anderen Bank von hoher Bonität einen unbesicherten Euro-Kredit gewährt. Anders als der EONIA berucht der EURIBOR nicht auf tatsächlichen Umsätzen, sondern auf Angaben über Marktbeobachtungen. EURIBOR-Zinssätze werden für Kredite mit unterschiedlichen Laufzeiten berechnet, darunter eine Woche sowie ein, drei, sechs und zwölf Monate. Im Euroraum ist der EURIBOR der maßgebliche Zinssatz für eine große Zahl von Krediten, darunter zum Beispiel Hypothekendarlehen mit variabler Verzinsung.

    Vgl. auch EONIA, Europäisches System der Zentralbanken (ESZB), Europäische Zentralbank (EZB), Deutsche Bundesbank, Referenzzinssatz.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap EURIBOR Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/euribor-32279 node32279 EURIBOR node27752 Deutsche Bundesbank node32279->node27752 node33691 EONIA node32279->node33691 node35560 EWWU node40341 LIBOR node38643 Lombardkredit node38643->node27752 node44583 Spezialbanken node44583->node27752 node48022 Zentralbank node47916 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) node47916->node27752 node27752->node48022 node47125 Verzugszinsen node34781 Europäische Zentralbank (EZB) node47125->node34781 node54217 Brexit node54217->node34781 node33691->node34781 node35891 Europäisches System der ... node33691->node35891 node45469 Referenzzinssatz node33691->node45469 node40297 Mindestreservepolitik node40297->node35891 node45933 Offenmarktgeschäft node45933->node35891 node33294 Europäische Währungsunion (EWU) node34043 Geldpolitik node34043->node35891 node34781->node32279 node34781->node35560 node34781->node34043 node35891->node32279 node35891->node33294 node45469->node32279 node45469->node40341 node33679 Floating Rate Note ... node45469->node33679
      Mindmap EURIBOR Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/euribor-32279 node32279 EURIBOR node33691 EONIA node32279->node33691 node35891 Europäisches System der ... node32279->node35891 node34781 Europäische Zentralbank (EZB) node32279->node34781 node27752 Deutsche Bundesbank node32279->node27752 node45469 Referenzzinssatz node32279->node45469

      News SpringerProfessional.de

      • Was Bewerber garantiert abschreckt

        Sie sollen Status symbolisieren und modern daher kommen, erreichen aber das genaue Gegenteil. Arbeitsuchende empfinden englische Jobtitel häufig als unnötig aufgebläht. Keep ist simple, ist der bessere Anglizismus im Recruiting.

      • Big Brother im Büro

        Die totale Überwachung von Mitarbeitern ist längst keine negative Utopie mehr, wie sie George Orwell oder Dave Eggers in ihren Romanen heraufbeschwören. Unternehmen können bereits jetzt die Aktivitäten ihrer Angestellten rundum erfassen. Wissenschaftler warnen vor Missbrauch.

      • Private Equity in Deutschland boomt

        Unternehmen günstig kaufen und mit Gewinn verkaufen. Das ist das Konzept von Private Equity-Gesellschaften. Sie sind in Deutschland nach wie vor sehr aktiv, wie eine aktuelle Studie zeigt.

      • Zu wenig Innovation vor lauter Transformation

        Im BCG-Innovations-Ranking 2018 liegen US- und Digitalunternehmen klar vorn. Deutsche Firmen sind erst ab Platz 21 zu finden. Doch was hemmt hierzulande eigentlich die Innovationskraft?

      • Talentierte Mitarbeiter finden und binden

        Im hart gewordenen "War for Talents", in dem Fachkräfte begehrter denn je sind, vergessen Unternehmen offenbar, auf die internen Talente zu setzen. Dabei schlummern in der Belegschaft oft ungeahnte Potenziale.

      • Digitalisierung in betrieblicher Altersvorsorge angekommen

        Mittlerweile ist die Digitalisierung auch in der betrieblichen Altersvorsorge angekommen. Die aktuelle Mercer-Studie deckt Details auf und erklärt, wieso sich zwei Drittel der befragten Unternehmen eine digitale Informationsplattform wünschen.

      • Industrie 4.0 – und Schicht im Schacht?

        Je nach Standpunkt und Blickwinkel scheint der Trend zu Digitalisierung und Vernetzung der Industrie zur Industrie 4.0 positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitsplatzentwicklung zu versprechen. Wirtschaftsforscher haben jetzt eine Gesamtschau versucht.

      • Agile Führung zur Stärkung der Veränderungsintelligenz

        Braucht Agilität überhaupt noch Führung? Oder sind Führung und Agilität nicht ein Widerspruch in sich? Wie das Konzept der Veränderungsintelligenz zeigt, hängt die Antwort vom jeweiligen Agilitätskontext ab, so Gastautorin Antje Freyth.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jochen Metzger
      Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
      Bundesbankdirektor, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme
      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      We use a vector autoregressive approach to investigate the determinants of US Dollar LIBOR and Euribor swap spread variation during the 2007–2009 crisis in global credit and money markets. Using market-quoted yield and spread data from the highly …
      This paper analyses two well-known features of interest rates, namely their time dependence and their cyclical structure. Specifically, it focuses on the Euribor rate, using monthly data from January 1994 to May 2011. Two models are considered …

      Sachgebiete