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E-Logistik

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition
    1. Begriff: E-Logistik als deutschsprachige Adaption des Begriffs Electronic Logistics hat sich als Begriff bisher nicht durchgesetzt. E-Logistik steht neben den betrieblichen Funktionen E-Commerce und E-Procurement und ist Teil des sog. E-Business (Electronic Business).

    2. Merkmale: E-Logistik ermöglicht es, Planung, Aufgabenerfüllung und Kontrolle logistischer Aufgaben durch Nutzung von Internettechnologien wirtschaftlicher zu gestalten, Logistikservices zu verbessern und die Kollaboration zwischen den Partnern in der Supply Chain zu intensivieren.

    3. Voraussetzung zur Implementierung von E-Logistik ist neben der Integration der internetbasierten Systeme in die vorhandenen IT-Systeme eine Weiterentwicklung der organisatorischen Abläufe und Prozesse sowie eine klare Zielfokussierung aller Supply Chain Partner auf die Überwindung von Informationsbarrieren zwischen den Unternehmen. Limitierende Faktoren sind die unterschätzte Komplexität der Integration von E-Logistik-Lösungen in bestehende Anwendungsarchitekturen, die mangelnde Ausbildung in der Anwendung dieser Technologien sowie die unzureichende Bereitschaft zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit.

    Vgl. auch Supply Chain Management (SCM).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Winfried Krieger
      Prof. Krieger Consulting GmbH
      Gründer und Geschäftsführer

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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