Direkt zum Inhalt

Bestellprozess

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    rechtlich/organisatorischen Prozessablauf zur Beschaffung von Materialien und Services auf der Basis von Informationen aus der Bedarfsermittlung, Beschaffungsmarktforschung und Einkaufspolitik. Der Bestellprozess setzt sich aus mehreren Teilprozessen zusammen. Durch die Bedarfsmeldung oder Bestellanforderung wird dem Einkäufer die innerbetriebliche Nachfrage übermittelt. Nach Klärung möglicher spezifischer Anforderungen erfolgt die Einholung verschiedener Angebote durch traditionelle Anfragen oder über elektronische Märkte oder elektronische Ausschreibungen. Im Rahmen der Angebotsbearbeitung werden die Angebote auf Übereinstimmung mit internen Anforderungskriterien (z.B. Qualität, Menge, Lieferzeit und Einkaufsbedingungen) geprüft, nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis untersucht und miteinander verglichen. Vergabeverhandlungen dienen der Beseitigung von Schwachstellen in den einzelnen Angeboten und bereiten die Bestellentscheidung vor. Die schriftliche Ausführung der Bestellung ermöglicht eine zweifelsfreie, sichere und rechtlich nachweisbare Bestellübermittlung und kann gleichzeitig zur innerbetrieblichen Dokumentation der Bestellung (z.B. für andere von der Bestellung betroffene Abteilungen oder bei Nachfragen) verwendet werden. Übersendet der Lieferant eine Auftragsbestätigung, ist schließlich der Inhalt dieser Bestätigung mit der Bestellung zu vergleichen, um die inhaltlich richtige Auftragsannahme zu kontrollieren. Der Bestellvorgang hat sich durch Nutzung internetbasierter Technologien signifikant verändert.

    Vgl. auch E-Procurement.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Bestellprozess Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bestellprozess-27659 node27659 Bestellprozess node36810 E-Procurement node27659->node36810 node30973 Bedarfsermittlung node27659->node30973 node36483 Einkaufspolitik node27659->node36483 node27906 Beschaffungsmarktforschung node27659->node27906 node45530 Rahmenvertrag node38266 Meldebestand node31847 Bestellung node38266->node31847 node30100 Bestellkosten node30100->node31847 node31847->node27659 node32185 Electronic Business node32185->node36810 node30913 Beschaffung node30913->node36810 node28909 Buyside-Marktplatz node28909->node36810 node49263 Sukzessivlieferungsvertrag node27817 Abrufvertrag node32285 Einkauf node42620 Primärbedarf node30973->node42620 node36483->node45530 node36483->node49263 node36483->node27817 node36483->node32285 node39135 Marktbeobachtung node38117 Marktanalyse node39843 Marktforschung node27906->node39135 node27906->node38117 node27906->node39843 node39677 Materialbedarfsermittlung node39677->node30973 node40032 Materialbedarfsplanung node40032->node30973 node29383 Bruttobedarfsermittlung node29383->node30973 node47163 Vertriebsabteilung node47163->node31847
      Mindmap Bestellprozess Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bestellprozess-27659 node27659 Bestellprozess node30973 Bedarfsermittlung node27659->node30973 node27906 Beschaffungsmarktforschung node27659->node27906 node36483 Einkaufspolitik node27659->node36483 node36810 E-Procurement node27659->node36810 node31847 Bestellung node31847->node27659

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Winfried Krieger
      Prof. Krieger Consulting GmbH
      Gründer und Geschäftsführer

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Bislang war die Rollenverteilung eindeutig geregelt: Die Beschaffung von „Standardsoftware“ war eine Aufgabe für die IT-Leitung. Im Kern war es ein Bestellprozess für Softwarelizenzen. Die Unternehmensführung (CEO) konnte sich darauf …
      Das periodische Bestandsmanagement geht von einem anderen Bestellprozess aus als das kontinuierliche. Der essentielle Unterschied besteht in der Verwendung einer regelmäßigen Lagerbestandsüberwachung bzw. einem Bestelltakt. Das Kontinuierliche …
      Smart Living ist ein Bereich, den man nicht unbedingt sofort mit SAP in Verbindung bringt. Wie das zusammenpasst, darüber sprach "Wirtschaftsinformatik und Management" mit dem Senior Vice President und Chief Operating Officer für die globale Big Data Einheit bei SAP, Cafer Tosun.

      Sachgebiete