Direkt zum Inhalt

Erschließungsvertrag

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Befugnis der Gemeinde, die Erschließung von Bauland (durch Herstellung von öffentlichen Straßen, Wegen etc.) mittels Vertrag auf einen Dritten (i.d.R. den Eigentümer oder Bauträger) zu übertragen (§ 124 I BauGB). Gegenstand des Erschließungsvertrags können nach Bundes- oder Landesrecht beitragsfähige sowie nicht beitragsfähige Erschließungsanlagen in einem bestimmten Erschließungsgebiet in der Gemeinde sein (§ 124 II 1 BauGB). Der Dritte kann sich gegenüber der Gemeinde verpflichten, die Erschließungskosten ganz oder teilweise zu übernehmen (§ 124 II 2 BauGB). In diesem Fall muss die Gemeinde auch den in § 129 I 3 BauGB vorgesehenen Eigenbetrag von 10 Prozent des beitragsfähigen Erschließungsaufwandes nicht entrichten (§ 124 II 3 BauGB). Die vertraglichen Leistungen des Erschließungsvertrags müssen angemessen sein und in sachlichem Zusammenhang mit der Erschließung stehen (§ 124 III 1 BauGB).

    Vgl. auch Erschließungsbeiträge.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Erschließungsvertrag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erschliessungsvertrag-32698 node32698 Erschließungsvertrag node35459 Erschließungsbeiträge node32698->node35459 node31752 Beiträge node35459->node31752 node36473 Erschließungskosten node35459->node36473 node27959 Baugesetzbuch (BauGB) node35459->node27959
      Mindmap Erschließungsvertrag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erschliessungsvertrag-32698 node32698 Erschließungsvertrag node35459 Erschließungsbeiträge node32698->node35459

      News SpringerProfessional.de

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Bücher auf springer.com

      Sachgebiete