Direkt zum Inhalt

Genossenschaftsgesetz (GenG)

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    weist Regelungen auf, die gewährleisten, dass das grundsätzliche Unternehmensziel der Förderung der Mitglieder Maßstab für das Genossenschaftsmanagement bleibt. Nachdem schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, v.a. in Preußen, Genossenschaftsgesetze eingeführt wurden, kam es 1889 zur Verabschiedung des „Reichsgesetzes betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften” durch den Reichstag. Das GenG hat zehn Regelungsbereiche: Errichtung der Genossenschaft, Rechtsverhältnisse der Genossenschaft und der Mitglieder, Vertretung und Geschäftsführung, Prüfung und Prüfungsverbände, Beendigung der Mitgliedschaft, Auflösung und Nichtigkeit der Genossenschaft, Insolvenzverfahren und Nachschusspflicht der Genossen, Haftsumme, Straf- und Bußgeldvorschriften sowie Schlussvorschriften. Das 1889 verabschiedete Genossenschaftsgesetz hat lange Zeit nur in kleinem Umfang Novellierungen erfahren. So wurde 1922 für größere Genossenschaften die Vertreterversammlung eingeführt und durch die Genossenschaftsnovelle von 1973 wurde die Leitungsstruktur von Genossenschaftsunternehmen im Sinn einer modernen Unternehmensführung neu geordnet. 2006 wurde das Genossenschaftsgesetz umfassend novelliert (GenG i.d. F. der Bekanntmachung vom 16.10.2006, BGBl. I 2230). So wurde der Förderzweck auch auf kulturelle und soziale Belange ausgedehnt und die erforderliche Anzahl der Gründungsmitglieder von 7 auf 3 reduziert.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Genossenschaftsgesetz (GenG) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaftsgesetz-geng-35797 node35797 Genossenschaftsgesetz (GenG) node33148 Europäische Genossenschaft (SCE) node33148->node35797 node33274 Genossenschaftswesen node33274->node33148 node36223 Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften node33274->node36223 node35232 Genossenschaft node35232->node35797 node35232->node33148 node36838 eingetragene Genossenschaft (eG) node35232->node36838 node36690 Haftpflicht node36690->node35232 node30131 Abwickler node30131->node35232 node32890 Gewinnausschüttung node32890->node35232 node36223->node35797 node45809 öffentlich-rechtliche Genossenschaften node45809->node36223 node36838->node35797 node32242 Gesellschaftsformen node32242->node36838 node35555 eG node35555->node36838
      Mindmap Genossenschaftsgesetz (GenG) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/genossenschaftsgesetz-geng-35797 node35797 Genossenschaftsgesetz (GenG) node33148 Europäische Genossenschaft (SCE) node33148->node35797 node35232 Genossenschaft node35232->node35797 node36223 Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften node36223->node35797 node36838 eingetragene Genossenschaft (eG) node36838->node35797

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eduard Mändle
      HFWU,
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen
      Professor
      Prof. Dr. Markus Mändle
      Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
      Nürtingen-Geislingen (HfWU)
      Inhaber der Professur für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Volks- und Raiffeisenbanken sind Kreditinstitute, die unter der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft (eG) nach § 1 des Genossenschaftsgesetzes (GenG) firmieren. Als sogenannte Kreditgenossenschaften oder Genossenschaftsbanken unterliegen …
      This thesis investigates the behavior of people who work in the German banking industry. In this chapter of the thesis, we present an overview of different institutions in the German banking industry (Section 2.1 and Section 2.2) and discuss how …

      Sachgebiete