Direkt zum Inhalt

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) mit Sitz in Berlin und Brüssel ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. Seine rund 460 Mitgliedsunternehmen bieten durch weit über 428 Mio. Versicherungsverträge umfassenden Risikoschutz und Vorsorge sowohl für die privaten Haushalte als auch für Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Als Risikoträger und bedeutender Kapitalgeber (Kapitalanlagenbestand annähernd 1,51 Bio. Euro) haben die privaten Versicherungsunternehmen auch eine herausragende Bedeutung für Investitionen, Wachstum und Beschäftigung.

     

    Der GDV bündelt und vertritt die Positionen der deutschen Versicherungswirtschaft gegenüber der Gesellschaft, der Politik, der Wirtschaft, den Medien und der Wissenschaft. Er setzt sich für ordnungspolitische Rahmenbedingungen ein, die den Versicherern die optimale Erfüllung der Aufgaben für ihre Kunden ermöglichen. Zugleich ist der Verband sachkundiger Ansprechpartner für alle die Versicherungswirtschaft betreffenden Fachfragen und steht der Öffentlichkeit mit seinem Fundus an Erfahrungen und Kenntnissen zur Verfügung. Der GDV informiert und unterstützt als Dienstleister seine Mitgliedsunternehmen, nimmt branchenrelevante politische und gesellschaftliche Entwicklungen auf und erarbeitet Lösungsvorschläge.

     

    Oberstes Organ des GDV ist die Mitgliederversammlung. Sie besteht aus den Vertretern der Mitgliedsunternehmen. Das Präsidium unter Vorsitz seines Präsidenten ist der vereinsrechtliche Vorstand des GDV. Der Geschäftsführung obliegt die Umsetzung der Verbandsziele. Sie bereitet die Organ- und Ausschussbeschlüsse vor und setzt sie um. In den Ausschüssen und im Präsidium erfolgt die Willensbildung des Verbands.

     

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gesamtverband-der-deutschen-versicherungswirtschaft-ev-gdv-36047 node36047 Gesamtverband der Deutschen ... node34758 GDV node34758->node36047 node44057 Ombudsmann node44057->node36047 node46286 Schlichtungsstelle der Deutschen ... node44057->node46286 node32689 Europäischer Bürgerbeauftragter node44057->node32689 node30789 Ablehnung node44057->node30789
      Mindmap Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gesamtverband-der-deutschen-versicherungswirtschaft-ev-gdv-36047 node36047 Gesamtverband der Deutschen ... node34758 GDV node34758->node36047 node44057 Ombudsmann node44057->node36047

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Fred Wagner
      Institut für Versicherungswissenschaften e.V.
      an der Universität Leipzig Vorsitzender des Vorstandes

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Trotz unseres Bestrebens, ein allgemein verständliches Werk abzuliefern, mag es vorkommen, dass hier und da Begriffe unklar bleiben oder der Leser Abkürzungen nicht gleich einordnen kann. Abhilfe kann das folgende Glossar bieten. Hier finden Sie …
      Im Zusammenhang mit dem Einbau und Betrieb von Rauchwarnmeldern haben verschiedene Beteiligte unterschiedliche Pflichten, die sich entweder aus dem Bauordnungsrecht, dem Privatrecht oder aus einer Vereinbarung ergeben und für deren Erfüllung die …
      Für die Zulässigkeit der beiden Vorstandsmodelle zur Anbindung einer Stiftung an ein Unternehmen ist es erforderlich, dass ein funktionierendes und effektiv ausgestaltetes System der Organhaftung in der Stiftung besteht.

      Sachgebiete