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Hundesteuer

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Steuer auf das Halten von Hunden als Ausdruck bes. Aufwandes.

    2. Charakterisierung: a) eine Gemeindesteuer, die teils erhoben werden muss, teils erhoben werden kann.

    b) Eine objektive Verbrauchsteuer in dem Sinn, dass die ökonomische Situation des Halters nicht berücksichtigt wird; aus dem Aufwand für Hunde wird auf ökonomische Leistungsfähigkeit geschlossen. Soziale und psychische Aspekte (Alleinsein älterer Menschen) finden keinen Ausdruck. Mit der Steuer soll die Anzahl der Hunde begrenzt werden.

    3. Höhe: Zumeist in Gemeindesatzungen festgelegte Steuerbeträge innerhalb der von den Landesgesetzen gezogenen Grenzen; höherer Steuersatz bei mehreren Hunden oder Kampfhunden.

    Befreiungen vornehmlich aus beruflichen, polizeilichen, gesundheitlichen (Blindenhunde) etc. Gründen sowie bei Hundehaltung für wissenschaftliche Zwecke.

    4. Aufkommen: 211,6 Mio. Euro (2002), 236,9 Mio. Euro (2006), 258 Mio. Euro (2011).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Norbert Dautzenberg
      Jade Hochschule
      Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth/,
      Standort Wilhelmshaven
      Verwalter einer Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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