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logistische Informationssysteme

Definition

strategisches Konzept zur Unterstützung der logistischen Erfolgspotenziale mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: strategisches Konzept zur Unterstützung der logistischen Erfolgspotenziale mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

    2. Primäres Ziel ist es, einen durchgängigen unterbrechungsfreien Material- und Informationsfluss zu erreichen. Die physischen Güterprozesse werden im Bereich des Umschlags, der Kommissionierung, der Lagerung und des innerbetrieblichen Transports durch integrierte Materialflusssysteme ähnlich wie der Produktionsbereich zunehmend intgriert gesteuert. Im Straßengütertransport werden z.B. Telematik-Systeme eingesetzt, die eine Fahrzeugverfolgung und -steuerung über Mobilfunk und Satellitennavigation ermöglichen.

    Neben der Prozessgestaltung der physischen Güterprozesse durch integrierte Auftragsabwicklungssysteme spielen Informationssysteme zur Disposition und Verwaltung der Betriebsmittel in Logistikunternehmen eine bes. Rolle. Hierzu gehören z.B. Fuhrparkinformations- und Tourenplanungssysteme sowie Container- und Palettendispositions- und -steuerungssysteme.

    Unternehmensübergreifende, die gesamte Logistikkette umfassende logistische Informationssysteme ermöglichen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Logistikunternehmen und ihren Kunden. Bes. Bedeutung kommt dabei dem elektronischen Datenaustausch (Electronic Data Interchange oder EDI) und internetbasierter Datenkommunikation zwischen allen an einer Logistikkette beteiligten Unternehmen zu. Er führt nicht nur zu einer Verringerung der Transaktionskosten, der Fehlerraten und des administrativen Aufwands, sondern verbessert gleichzeitig die Dispositions- und Steuerungsmöglichkeiten der logistischen Prozessketten (Sendungsverfolgung) sowie die Möglichkeiten der unternehmensübergreifenden Kollaboration. Durch internationale Normung wird der Datenaustausch zunehmend vereinheitlicht. Neben dem EDIFACT-Standard (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport) und des Subsets EDIFOR (Electronic Data Interchange Forwarding) hat der ANSI-Standard (American National Standards Institut) die größte Bedeutung.

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