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Nettoquote

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    in der Produktionsstatistik Verhältnis von Nettoproduktionswert zu Bruttoproduktionswert in Prozent.

    1. Höhe: a) Die Nettoquote ist bes. hoch in der Urproduktion, da hier kaum Rohstoffe, sondern nur Betriebs- und Hilfsstoffe vorgeleistet sind, z.B. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, außerdem hoch in Industriezweigen, wo Material zu verhältnismäßig hochwertigen Fertigerzeugnissen verarbeitet wird, z.B. Herstellung von Computern oder Maschinenbau.

    b) Die Nettoquote ist niedrig bei verhältnismäßig einfacher Be- und Verarbeitung, z.B. im Ernährungsgewerbe.

    2. Zweck: (1) Strukturziffer; (2)  Vergleichsmaß für die Gewichtung einzelner Erzeugnisgruppen bei Berechnung einer Indexzahl der industriellen Produktion.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Katrin Schmidt
      Bundesagentur für Arbeit,
      Zentrale
      Referentin Arbeitsmarktberichterstattung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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