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Risikopolitik

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Steuerung und Kontrolle des Risikos. Kernaufgaben der Risikopolitik. Im Versicherungsunternehmen sind die Steuerung und Kontrolle des à versicherungstechnischen Risikos, des  Kapitalanlagerisikos, des Asset-Liability-Mismatch-Risikos und der operationellen Risiken von maßgeblicher Bedeutung. Im Rahmen der Versicherungstechnik umfasst das risikopolitische Instrumentarium die Selektion von Risiken (Risikoselektion) und die Steuerung der Bestandszusammensetzung, die  Prämienkalkulation und die Tarifgestaltung (Tarifierung), die Formen der Risikoteilung ( Franchisen, MitversicherungRückversicherung, Versicherungspools), die Solvabilitätspolitik ( Solvabilität), die Reservepolitik (Schwankungsrückstellung,  Schadenrückstellung,  Deckungsrückstellung, siehe auch  Schadenreservierung) und Ansätze einer risikoadjustierten Erfolgssteuerung (RORAC) sowie generell die Nutzbarmachung des  Risikoausgleichs.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Fred Wagner
      Institut für Versicherungswissenschaften e.V.
      an der Universität Leipzig Vorsitzender des Vorstandes

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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