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Sortimentspyramide

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Charakterisierung: Systematische Gliederung des Warenangebots im Sortiment: a) Sortiment, bestehend aus Warengruppen, z.B. Waren des Bekleidungsbedarfs, Wohnungsbedarfs, Nahrungsmittelbedarfs.

    b) Die Warengruppe Nahrungsmittelbedarf besteht aus Warengattungen, z.B. Fleischwaren, Backwaren, Getränken.

    c) Die Warengattung Getränke besteht aus Warenarten, z.B. Erfrischungsgetränken, Weinen, Bieren.

    d) Die Warenart Biere besteht aus Artikeln, z.B. Malzbier, Weißbier, Pilsbier.

    e) Der Artikel Pilsbier besteht aus Sorten, z.B. Pils Marke A, Pils Marke B, Pils Marke C.

    f) Die Sorte Marke C besteht aus einzelnen Waren, z.B. eine 0,5-Literflasche Marke C (ein Stück), ein Dreierpack mit drei Stück 0,5-Literflaschen der Marke C, eine Kiste mit 20 Stück 0,5-Literflaschen der Marke C.

    Nach dieser Einteilung ist die Ware die kleinste zum Verkauf angebotene Einheit in einem Handelsbetrieb.

    2. Bei den Sortimentsdimensionen kommt es auf die Betrachtungsebene an: a) Ein Lebensmittelsupermarkt hat auf der Ebene der Warengruppen ein schmales Sortiment, gemessen an allen Handelswaren sämtlicher Warengruppen; jedoch ein breites Sortiment verschiedener Warengattungen. Hierbei bestehen viele additive Kaufmöglichkeiten.

    b) Ein Getränkehändler hat erst auf der Ebene der Warenarten ein breites Sortiment. Innerhalb dieser Begrenzung führt er i.d.R. viele Artikel. Er hat somit ein tiefes Sortiment, das für einen bestimmten Bedarf viele alternative Kaufmöglichkeiten bietet.

    Von einem mächtigen Sortiment spricht man, wenn die Anzahl der Waren einer Sorte sehr hoch ist.

    Vgl. auch Sortiment.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Alexander Hennig
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Professor für Handelsmanagement
      Prof. Dr. Willy Schneider
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Studiengang BWL-Handel
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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