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Manipulation

Definition

Kommunikationspolitik/Werbung: Form der Beeinflussung anderer Personen zum eigenen Vorteil; Handelsbetriebslehre: Anpassung der Ware an Verbraucher- oder Verwenderbedürfnisse

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Kommunikationspolitik/Werbung
    2. Handelsbetriebslehre

    Kommunikationspolitik/Werbung

    1. Manipulation i.w.S.: Form der Beeinflussung, bei der
    (1) der Beeinflussende andere Personen zu seinem eigenen Vorteil beeinflusst,
    (2) Einflussmethoden wählt, die für die anderen nicht durchschaubar sind und
    (3) den anderen das subjektive Gefühl gibt, sich frei entscheiden zu können. Manipulation ist ein häufiger Vorwurf gegen die Wirtschaftswerbung (Werbung). Diese sei manipulativ, d.h. vom Individuum nicht bewusst zu kontrollieren und darum zwanghaft.

    2. Manipulation i.e.S.: Steuerung des Verhaltens durch solche Werbung, die vom Individuum nicht bewusst zu kontrollieren ist und somit eindeutig gegen gesellschaftliche Ziele und Normvorstellungen verstößt (unlautere Werbung). Eine gewisse Steuerung wird in jedem sozialen System als notwendig und deshalb legitim angesehen.

    Vgl. auch Deutscher Werberat.

    Handelsbetriebslehre

    durch das Handelsunternehmen vorgenommene Anpassung der Ware an die Bedürfnisse der Verbraucher oder Verwender durch Sortieren, Reinigen, Mischen, Umpacken oder Veredeln, z.B. Rösten von Kaffee, Mischen von Tee, Lagerung von Bananen, Abfüllen und Etikettieren von Wein.

    Vgl. auch Handelsfunktionen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch
      Universität Gießen,
      FB Wirtschaftswissenschaften,
      Fak. BWL I
      Inhaber der Professur für Marketing
      Prof. Dr. Alexander Hennig
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Professor für Handelsmanagement
      Prof. Dr. Willy Schneider
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
      Studiengang BWL-Handel
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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