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Sprint-Zertifikat

Definition

Finanzinstrument, das die Chance bieten soll, bei moderat steigenden Kursen besser als die ihnen zugrunde liegenden Aktien abzuschneiden. Sprintzertifikate haben meist eine feste Laufzeit, an dessen Ende der Startkurs zzgl. des doppelten Kursgewinns, den der Basiswert erzielt hat, augezahlt wird. Eine Kurssteigerung der zugrunde liegenden Aktie um 8 Prozent, hat dann einen „Sprint“ des Zertifikats auf einen Gewinn von 16 Prozent zur Folge.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Finanzinstrument, das die Chance bieten soll, bei moderat steigenden Kursen besser als die ihnen zugrunde liegenden Aktien abzuschneiden. Sprintzertifikate haben meist eine feste Laufzeit, an dessen Ende der Startkurs zzgl. des doppelten Kursgewinns, den der Basiswert erzielt hat, augezahlt wird. Eine Kurssteigerung der zugrunde liegenden Aktie um 8 Prozent, hat dann einen „Sprint“ des Zertifikats auf einen Gewinn von 16 Prozent zur Folge. Die Gewinnmöglichkeit ist jedoch durch einen Zielkurs begrenzt, sodass an überproportionalen Kursgewinnen nicht partizipiert werden kann. Bei einem Zielkurs von 120 Prozent Gewinn und einem Cap bei 140 Prozent sind als Maximum 140 Prozent der Investition zu erzielen. Die Auszahlung des Gewinns erfolgt in bar, wenn der Schlusskurs des Basiswerts am Bewertungsstichtag dem Startkurs entspricht oder höher liegt. Liegt er darunter, wird pro Zertifikat eine Aktie geliefert Damit ist kein höheres Kursrisiko verbunden als beim direkten Aktienerwerb, der Investor verzichtet aber auf eine eventuelle Dividende.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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