Direkt zum Inhalt

Wahlparadoxon

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Widerspruch zwischen der Annahme rationalen Wählerverhaltens und der offenbaren Irrationalität der empirisch beobachteten hohen Wahlbeteiligung, da deren erwarteter Nutzen (die Wahrscheinlichkeit, mit seiner Stimme die Wahl zu entscheiden, multipliziert mit dem Zusatznutzen aus einem günstigen Wahlausgang) i.Allg. kleiner ist als die mit ihr verbundenen Kosten (Informations-, Zeit- und Wegekosten). Die hohen Wahlbeteiligungen der Realität von meist über 50 Prozent (USA), vielfach sogar 80 Prozent (Deutschland) stehen dazu im Widerspruch. Zahlreiche Lösungsmöglichkeiten wurden in der Literatur diskutiert, darunter die Motivation über eine staatsbürgerliche Verpflichtung.

    Vgl. auch indirekte Demokratie.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Wahlparadoxon Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wahlparadoxon-50255 node50255 Wahlparadoxon node33370 indirekte Demokratie node50255->node33370 node42188 Parteienwettbewerb node50255->node42188 node48111 Wahlbeteiligung node50255->node48111 node40164 Neue Politische Ökonomie node33370->node40164 node33370->node42188 node30416 Demokratie node30416->node33370 node43869 Oligopol node42188->node43869 node39238 Interessengruppen node42188->node39238 node27893 Behörde node42188->node27893 node38345 Medianwähler-Konzept node38345->node42188 node48111->node40164 node48111->node42188
      Mindmap Wahlparadoxon Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wahlparadoxon-50255 node50255 Wahlparadoxon node33370 indirekte Demokratie node50255->node33370 node48111 Wahlbeteiligung node50255->node48111 node42188 Parteienwettbewerb node42188->node50255

      News SpringerProfessional.de

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Bücher auf springer.com

      Sachgebiete