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Wahlparadoxon

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Widerspruch zwischen der Annahme rationalen Wählerverhaltens und der offenbaren Irrationalität der empirisch beobachteten hohen Wahlbeteiligung, da deren erwarteter Nutzen (die Wahrscheinlichkeit, mit seiner Stimme die Wahl zu entscheiden, multipliziert mit dem Zusatznutzen aus einem günstigen Wahlausgang) i.Allg. kleiner ist als die mit ihr verbundenen Kosten (Informations-, Zeit- und Wegekosten). Die hohen Wahlbeteiligungen der Realität von meist über 50 Prozent (USA), vielfach sogar 80 Prozent (Deutschland) stehen dazu im Widerspruch. Zahlreiche Lösungsmöglichkeiten wurden in der Literatur diskutiert, darunter die Motivation über eine staatsbürgerliche Verpflichtung.

    Vgl. auch indirekte Demokratie.

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        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. rer. pol. Enrico Schöbel
      Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Plauen, University of Cooperative Education
      Dozent, Angestellter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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