Direkt zum Inhalt

Oligopol

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Marktform, bei der auf der Seite des Angebots und/oder der Nachfrage nur wenige relativ große Verkäufer bzw. Käufer auftreten (Angebotsoligopol, Nachfrageoligopol bzw. bilaterales Oligopol). Im Fall von nur zwei Verkäufern spricht man von Dyopol (Duopol). Da eine Abgrenzung zwischen vielen und wenigen Anbietern nicht möglich ist, wird das Vorliegen einer oligopolistischen Interdependenz bzw. Reaktionsverbundenheit als Abgrenzungskriterium verwendet. Insofern gehen in die Gewinnfunktion des einzelnen Oligopolisten Größen ein, auf die er selbst keinen Einfluss ausüben kann. D.h. er muss seinen Gewinn unter Berücksichtigung der Aktionsparameter und der Reaktionen seiner Konkurrenten maximieren.

    2. Modelle: Oligopol-Modelle unterscheiden sich allein durch die zugrunde gelegten Hypothesen über Verhaltens- und Reaktionsweisen der Konkurrenten.

    Vgl. auch oligopolistische Preisbildung.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Oligopol Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/oligopol-43869 node43869 Oligopol node40842 Marktformen node43869->node40842 node50063 zyklische Konkurrenz node43869->node50063 node39468 klassische Lehre node43636 oligopolistische Interdependenz node43636->node43869 node46450 oligopolistisch node46450->node43869 node46450->node43636 node46450->node40842 node46442 oligopolistische Preisbildung node46450->node46442 node38487 Monopol node44554 Polypol node40629 Mengenanpassung node48041 Wertgrenzprodukt node48041->node43869 node48041->node38487 node48041->node44554 node48041->node40629 node50293 Wettbewerbsfunktionen node48518 Wettbewerbstheorie node50293->node48518 node37177 latente Konkurrenz node37177->node48518 node46459 potenzieller Wettbewerb node46459->node48518 node40513 Markt node40842->node40513 node48518->node43869 node48518->node39468 node39465 Nachfragestruktur node40488 Nachfrageoligopol node39465->node40488 node38987 Marktanteil node40488->node43869 node40488->node40842 node40488->node38987 node47883 Triffinscher Substitutionskoeffizient node47883->node40842 node50063->node40842 node43058 Preisbildungsmodelle node43058->node40842 node46442->node43869
      Mindmap Oligopol Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/oligopol-43869 node43869 Oligopol node40842 Marktformen node43869->node40842 node40488 Nachfrageoligopol node40488->node43869 node48518 Wettbewerbstheorie node48518->node43869 node48041 Wertgrenzprodukt node48041->node43869 node46450 oligopolistisch node46450->node43869

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Ingo Mecke
      Bundeskartellamt,
      Federal Cartel Office
      Berichterstatter der 10. Beschlussabteilung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      In this paper, we study how an oligopolist influences the coalition structure in federated cloud markets. Specifically, we use cooperative game theory to model the circumstances under which a cloud provider prefers to join a cloud federation …
      We consider a linear oligopoly TU game without transferable technologies in which the characteristic function is determined from different perspectives. In so-called γ-, δ-, and ζ-games, we study the properties of characteristic functions such as …
      We consider the problem of finding equilibria in games with three agents on an oligopolic market with a linear demand function and nonlinear agent cost functions. Under strategic reflexion of the agents regarding the presence of a Stackelberg …

      Bücher auf springer.com

      Sachgebiete