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Spezialisierung

Definition

Im Rahmen der Spezialisierung werden die in einem System anfallenden Aufgaben in der Art und Weise (neu) verteilt, dass eine Optimierung der Arbeitsabläufe eintritt.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Industriebetriebslehre
    2. Organisation
    3. Wettbewerbsrecht
    4. Außenwirtschaft
    5. Informatik

    Industriebetriebslehre

    Arbeitsteilung.

    Organisation

    1. Begriff: die im Rahmen der Arbeitsteilung erfolgende inhaltliche Ausrichtung der Kompetenzen organisatorischer Einheiten auf jeweils spezielle Handlungen.

    2. Gestaltungsalternativen: Die Zentralisation kann dabei nach dem Verrichtungsprinzip (Funktionalprinzip) oder nach dem Objektprinzip erfolgen.

    3. Beurteilung: Die organisatorische Effizienz hängt u.a. von der Art und der hierarchischen Positionierung der spezialisierten Einheit ab. Bei der Spezialisierung einer Stelle auf Verrichtungen z.B. können sich v.a. auf tiefer gelegenen Hierarchieebenen Vorteile besserer Auslastung maschineller Anlagen und höherer Geschicklichkeit der Handlungsträger bei gleichartigen Tätigkeiten einstellen; als Nachteil kann u.a. Monotonie mit ihren Ermüdungs- und Frustrationsfolgen auftreten.

    Wettbewerbsrecht

    Spezialisierungskartell.

    Außenwirtschaft

    Spezialisierung im Außenhandel impliziert, dass sich die Länder auf die Rohstoffförderung oder Produktion von Waren und auf den Export in Länder konzentrieren, bei denen sie über komparative Kostenvorteile, das sind geringere Opportunitätskosten im internationalen Vergleich, verfügen.

    Informatik

    Konzept der Modellierung, bei dem ein allgemeiner Typ von Objekten zur besseren Unterscheidung in verschiedene, andere Subtypen unterteilt wird.

    Gegensatz: Generalisierung.

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      Mindmap Spezialisierung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/spezialisierung-45943 node45943 Spezialisierung node28649 Arbeitsteilung node45943->node28649 node37609 Management node40675 integriertes Management node40675->node45943 node40675->node37609 node40675->node28649 node44869 Produktmanagementorganisation node39659 Matrixorganisation node44869->node39659 node45349 Stab-Linienorganisation node45349->node45943 node45349->node39659 node41282 Kundenmanagementorganisation node41282->node39659 node39659->node45943 node41820 mehrdimensionale Organisationsstruktur node39659->node41820 node45772 organisatorischer Teilbereich node45772->node45943 node40433 Kompetenz node46722 organisatorische Einheit node38538 Kundengliederung node38538->node45943 node38538->node45772 node38538->node40433 node38538->node46722 node33953 Freihandel node28649->node33953 node44886 Post Merger Integration node43177 Spartenorganisation node44886->node43177 node45976 Regionalorganisation node45976->node45943 node45976->node43177 node43095 Organisationsstruktur node43177->node45943 node43177->node41820 node43177->node43095 node50092 Zentrum node50092->node28649 node37290 Koordination node37290->node28649 node43852 Smith node43852->node28649 node41626 Managementphilosophie node41626->node40675
      Mindmap Spezialisierung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/spezialisierung-45943 node45943 Spezialisierung node28649 Arbeitsteilung node45943->node28649 node43177 Spartenorganisation node43177->node45943 node38538 Kundengliederung node38538->node45943 node39659 Matrixorganisation node39659->node45943 node40675 integriertes Management node40675->node45943

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor
      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management
      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Gerhard Schewe
      Universität Münster,
      Lehrstuhl für BWL,
      insbes. Organisation, Personal und Innovation
      Univ.-Professor
      Dr. Ingo Mecke
      Bundeskartellamt,
      Federal Cartel Office
      Berichterstatter der 10. Beschlussabteilung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Es gebe zwei Individuen A und B, die zwei Güter 1 und 2 produzieren können. Die Produktionsmöglichkeitenkurven der beiden Individuen seien $$x_1^A=a-b\cdot x_2^A$$ und $$x_1^B=c-d\cdot x_2^B$$ , wobei a, b, c, d strikt grösser null sind.
      In diesem Kapitel lernen Sie … das Prinzip der Opportunitätskosten anzuwenden, um zu verstehen, warum Spezialisierung und Tausch das Knappheitsproblem lindern können. warum das Prinzip des Komparativen Vorteils zentral für ein Verständnis ist, wie …
      Ist eine Aufgabe nicht direkt zugänglich, kann man versuchen, speziellere oder allgemeinere Aufgaben zu betrachten. Speziellere Aufgaben sind häufig einfacher, weil mehr Daten gegeben sind. Allgemeinere Aufgaben sind manchmal einfacher, weil die …

      Sachgebiete