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Abwicklungsbilanz

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Handelsrecht
    2. Steuerrecht

    Liquidationsbilanz.

    Handelsrecht

    1. Personengesellschaften haben eine Abwicklungseröffnungsbilanz sowie eine Abwicklungsschlussbilanz aufzustellen (§§ 154, HGB).

    a) Die Abwicklungseröffnungsbilanz bildet die Grundlage für die Tätigkeit der Abwickler und gleichzeitig den Ausgangspunkt für die nach Beendigung der Abwicklung zu erstellende Rechnung. Die Vermögensteile werden jedoch nicht zu dem nach den Vorschriften über den Jahresabschluss (§§ 252, 253 I HGB, bes. nach dem Anschaffungswert- und dem Realisationsprinzip) maßgebenden Wert angesetzt (Gläubigerschutz bei Unternehmensfortführung), sondern mit ihrem mutmaßlichen Veräußerungswert (Gesichtspunkt der Liquidation).

    b) Die Abwicklungsschlussbilanz (Schlussbilanz) dient der Vermögensverteilung sowie der Rechnungslegung der Abwickler. Daher ist sie also auch zu erstellen, wenn kein zu verteilendes Vermögen mehr vorhanden ist. Ist noch verteilbares Vermögen vorhanden, so muss sie vor der Verteilung aufgestellt werden.

    2. Bei Kapitalgesellschaften haben die Abwickler für den Beginn der Abwicklung eine Bilanz (Eröffnungsbilanz) und einen die Eröffnungsbilanz erläuternden Bericht sowie für den Schluss eines jeden Jahres einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen. Für Eröffnungsbilanz und Abwicklungsjahresabschluss gelten die Vorschriften für den Jahresabschluss einer fortzuführenden Kapitalgesellschaft entsprechend; d.h. für die Bewertung gilt grundsätzlich das Anschaffungskostenprinzip (§ 270 AktG, § 71 GmbHG).

    Steuerrecht

    Es besteht keine Pflicht zur Aufstellung einer speziellen Abwicklungsbilanz.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Grundmietzeit, in der in der Regel kein Kündigungsrecht für den Leasingnehmer zugelassen wird.
      Das Hauptziel eines Unternehmens ist die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in jeder Unternehmensphase. Die Sicherung der Liquidität dient der Finanzierung zukünftiger Investitionen und ist ein Muss um mögliche Krisen unbeschadet zu überstehen.

      Sachgebiete