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Anzeigensonderformen

Definition

Zielt auf Differenzierung einer Anzeige durch Optik und Platzierung.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Zielt auf Differenzierung einer Anzeige durch Optik und Platzierung. Zu den Anzeigen­sonderformen zählen:

    • Panorama-Anzeige: Läuft über die Breite zweier Seiten inkl. Mittelsteg.
    • L-Anzeige: Besteht aus einem Streifenteil am Fuß einer Seite und einem nach oben laufenden Teil am Außenrand.
    • Insel-Anzeige: Mittig auf einer Zeitungsseite von allen vier Seiten von Text oder Anzeigen umgeben.
    • Satelliten-Anzeige: Platzierung mehrerer kleiner Anzeigen eines Kunden auf einer Seite, meistens im Anzeigenteil.
    • Titelkopf-Anzeige: Platzierung links und/ oder rechts auf der ersten Seite neben dem Titel.
    • Eckfeldanzeige: Auf einer linken oder rechten Textseite am Fuß außen oder innen, häufig im 1000er Format (vierspaltig breit, 250 mm hoch).
    • Griffecke: Unten rechts auf der Titelseite oder auf der ersten Seite eines Buches (Zeitungsbuch), meistens in der Anzeigengröße beschränkt.
    • Flexform-Anzeige: Motiv ragt über das Spaltenformat hinaus, Text wird als Formsatz um die Anzeige herum gebaut.
    • Schatten-Anzeige (Shadow-Print): Anzeigenmotiv, das farbig oder schwarz/ weiß mit hochauflösendem Raster dem redaktionellen Text unterlegt wird, z.B. ein Firmenlogo.
    • Sponsoring-Anzeige: Werbungstreibender präsentiert sich als Sponsor eines redaktionellen Inhalts; oft vorgegebener Zeitraum und Format.
    • Banderole: Die gesamte Zeitung wird von einem mit Werbemotiven bedruckten, bis zu 10 cm breiten Papierstreifen umgeben.
    • Cover Wrap bzw. Cover Page: Ein 4-seitiger Bogen mit Anzeigenmotiv(en) ummantelt die gesamte Zeitung bzw. ein Zeitungsbuch. Beim Cover Wrap enthält die erste Seite den redaktionellen Titelkopf.
    • Flying Page: Wie bei der Cover Page wird die gesamte Zeitung bzw. ein Zeitungsbuch ummantelt, allerdings besteht der Bogen aus vier halben und nicht aus ganzen Seiten.
    • Perforation: Damit kann die Anzeige oder ein Teil davon einfach und ohne Hilfsmittel vertikale herausgetrennt werden. I.d.R. seitenhoch und in der Breite (fast) frei wählbar.
    • Leuchtfarben: Ein Farbton im Motiv wird in leuchtkräftiger Neonfarbe aufgetragen. Dadurch ergeben sich allerdings Einschränkungen für die Farbigkeit des restlichen Motivs.
    • Transparente Anzeige: Das auf Transparentpapier gedruckte Anzeigenmotiv wird erst durch eine darunter liegende korrespondierende Anzeige sinnvoll erkennbar.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Insa Sjurts
      Universität Hamburg
      Geschäftsführerin der Hamburg Media School, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Medienmanagement

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