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Zeitung

Definition

Medienprodukt aus der Gruppe der Print­medien. Wesensmerkmale von Zeitungen sind die Periodizität (regelmäßige, fort­gesetzte Erscheinungsweise), die Publizität (Ansprache der breiten Öffent­lichkeit), die Aktualität (tägliche/ wöchent­liche Nachrichtenübermittlung) und die Universalität (keine thematische Ein­schränkung).

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Medienprodukt aus der Gruppe der Print­medien. Wesensmerkmale von Zeitungen sind die Periodizität (regelmäßige, fort­gesetzte Erscheinungsweise), die Publizität (Ansprache der breiten Öffent­lichkeit), die Aktualität (tägliche/ wöchent­liche Nachrichtenübermittlung) und die Universalität (keine thematische Ein­schränkung). Der Hauptunter­schied zu Zeitschriften liegt in der Ak­tu­alität, also der tages- oder zumindest wochenaktuellen Berichterstattung sowie in der Universalität, also der inhaltlichen Viel­falt und thema­tischen Offenheit der Zeitung. Zeitungen lassen sich nach verschiedenen Kriterien differenzieren:

    • Nach der Erscheinungsweise unter­scheidet man Tageszeitungen, Wochen­zeitungen und Sonntags­zeitungen.
    • Nach der regionalen Verbreitung können überregionale, regionale und lokale Zeitungen unterschieden werden.
    • Nach der Vertriebsart differenziert man zwischen Kaufzeitung, Straßenver­kaufszeitung und Abonnementzeitung.
    • Nach der inhaltlichen Ausrichtung unterscheidet man in publizistische Zeitungen, Supplements und Anzeigen­blätter.

    Die nachfolgende Tabelle zeigt Anzahl und Auflage der wichtigsten Zeitungsgruppen in den Jahren 2007 und 2009 im Vergleich.

    Anzahl und verkaufte Auflage ausge­wählter Zeitungsgruppen 2007 und 2009

     


    Titelzahl

    Auflage
    in Mio.

    2007

    2009

    2007

    2009

    Tages­zei­tungen gesamt

    352

    351

    20,8

    19,9

    Davon: lokale und regionale Abo-Zeitungen

    333

    333

    14,6

    14,1

    Überregionale
    Tages­zei­tungen

    10

    10

    1,6

    1,6

    Straßen­ver­kaufs­zeitungen

    9

    8

    4,6

    4,3

    Wochen­zei­tungen

    27

    27

    2,0

    1,9

    Sonntags­zei­tungen

    7

    6

    3,7

    3,4

    Quelle: BDZV 2009


    Zeitungen sind weiterhin die führenden Werbeträger. Dabei gilt, dass Werbung in Zeitungen im Vergleich zu anderen Medien als bes. glaubwürdig angesehen wird.

    Vgl. Zeitungsformate.

     

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Insa Sjurts
      Universität Hamburg
      Geschäftsführerin der Hamburg Media School, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Medienmanagement

      Bücher

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Der Begriff hanseatisch hat heute eine zentrale Bedeutung in der veröffentlichten Selbstbeschreibung der Hansestadt Hamburg und in ihrer Imagepolitik. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie der Begriff hanseatisch im Verlauf des 20.

      Sachgebiete