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Arbeitsmarktbilanz

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Arbeitskräftebilanz: Zusammentreffen bzw. Gegenüberstellung von Erwerbspersonenpotenzial (vorhandenes maximales Arbeitskräfteangebot) und Erwerbstätigen (realisierte bzw. gewünschte und zu erwartende Arbeitskräftenachfrage) (Erwerbstätige). In der Bilanzierung von Arbeitskräfteangebot und Arbeitskräftebedarf zeigen Modellrechnungen, dass die Unterbeschäftigung in Deutschland langfristig stark zurückgehen wird (vgl. Abbildung 1).



    2. Arbeitsvolumenbilanz: Zusammentreffen bzw. Gegenüberstellung von angebotenem und nachgefragtem Arbeitsvolumen (Anzahl Arbeitskräfte multipliziert mit der jeweils tatsächlich geleisteten Arbeitszeit).

    3. Mit dem Saldo von Angebot und Nachfrage lassen sich die Überbeschäftigung und die Unterbeschäftigung bzw. verschiedene Auslastungsgrade des Erwerbspersonenpotenzials (Beschäftigungsgrad), so z.B. die Unterbeschäftigung des Arbeitskräfteangebots durch die modifizierte Arbeitslosenquote oder die modifizierte Erwerbslosenquote, berechnen.

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      Mindmap Arbeitsmarktbilanz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/arbeitsmarktbilanz-29429 node29429 Arbeitsmarktbilanz node32594 Erwerbspersonenpotenzial node29429->node32594 node35179 Erwerbstätige node29429->node35179 node49970 Unterbeschäftigung node29429->node49970 node50815 Überbeschäftigung node29429->node50815 node27910 Beschäftigungsgrad node29429->node27910

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Privatdozent Dr. rer. soc. Fred Henneberger
      Universität St. Gallen (HSG)
      Dozent für Volkswirtschaftslehre
      Prof. Dr. Berndt Keller
      Universität Konstanz,
      FB Politik-/Verwaltungswissenschaft
      - Arbeits- und Sozialpolitik -
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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