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begleitendes Verwaltungsdokument (BVD)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begleitdokument, das bis Ende 2010 dazu diente, verbrauchsteuerpflichtige Waren (z.B. Schaumwein, Bier, Branntwein, Tabakerzeugnisse, Energieerneugnisse wie Benzin und Mineralöl) unter Aussetzung der Steuer zwischen Steuerlagern, aus dem Verbrauchsteuergebiet der EU in ein Drittland, bzw. aus dem Drittland in das Verbrauchsteuergebiet zu befördern. Das BVD ist vom Versender auszufertigen und durch den Beförderer mitzuführen (vgl. EG-Verordnung 2719/92 und EG-Verordnung 3649/92). Seit 2011 wird das BVD für die EU-weit harmonisierten Verbrauchsteuern ersetzt durch das elektronische Versanddokument (e-VD), das im Rahmen des elektronischen Steueraussetzungsverfahrens Excise Movement Control System (EMCS) EU-einheitlich verwendet wird. Das BVD wird weiter verwendet für rein nationale Verbrauchsteuern (in Deutschland: Kaffeesteuer, Alkopopsteuer).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Norbert Dautzenberg
      Jade Hochschule
      Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth/,
      Standort Wilhelmshaven
      Verwalter einer Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management

      Sachgebiete