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Bewertungsabschlag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Für bestimmte Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens ausländischer Herkunft, deren Preise auf dem Weltmarkt wesentlichen Schwankungen unterliegen, war bis einschließlich 1998 ein Importwarenabschlag nach § 80 EStDV vorgesehen.

    2. Bei Bewertung nach normierten Verfahren im Bewertungsrecht wird oft ein Bewertungsabschlag vorgenommen, um Schätzunsicherheiten Rechnung zu tragen; es soll verhindert werden, dass der Schätzwert höher ausfällt als der wirkliche Wert.

    Beispiele: Stuttgarter Verfahren, Sachwertverfahren, Ertragswertverfahren.

    Vgl. auch Abschlag.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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