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Carryover-Effekt

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: intertemporale Wirkungsübertragung beim Einsatz absatzpolitischer bzw. marketingpolitischer Instrumente, bes. von Werbewirkungen: Ein Teil der Werbewirkung wird nicht im Zeitraum des Instrumenteinsatzes, sondern erst in den Folgeperioden und in abnehmendem Umfang wirksam (Werbewirkungsfunktion).

    2. Arten: a) Direkter Carryover-Effekt: Der Absatz des beworbenen Produktes wird in späteren Perioden von den Werbeanstrengungen in den vorgelagerten Perioden beeinflusst. Nur ein Teil der Werbung wird in der Periode des Werbeeinsatzes wirksam, der andere Teil erst in nachfolgenden Perioden.

    b) Indirekter Carryover-Effekt: Der Absatz des beworbenen Produktes in späteren Perioden wird von dem durch die Werbung beeinflussten Absatz in der Durchführungsperiode mitbestimmt. Von Bedeutung für Verbrauchs- und Gebrauchsgüterwerbung.

    Vgl. Abbildung „Carryover-Effekt”.

    Im ersten Fall kommt der Carryover-Effekt v.a. über Wiederholungskäufe zustande, im zweiten Fall sind Imitations- und Sättigungseffekte die wichtigsten Ursachen.

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      Mindmap Carryover-Effekt Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/carryover-effekt-28987 node28987 Carryover-Effekt node48674 Werbewirkungsfunktion node28987->node48674 node43973 Reichweite node48674->node43973 node49647 Werbewirkung node48674->node49647 node48359 Werbeziele node48674->node48359 node39049 Media node48674->node39049 node27748 Ausstrahlungseffekte node27748->node28987 node41045 marketingpolitische Instrumente node27748->node41045 node43401 Spillover-Effekt node27748->node43401 node32703 Halo-Effekt node27748->node32703
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg
      HHL Leipzig Graduate School of Management,
      Lehrstuhl für Marketingmanagement
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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