Direkt zum Inhalt

Fiscal Drag

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    fiskalische Bremse; Effekt progressiver Besteuerung, der das Anwachsen des Nationaleinkommens im Aufschwung bremst, weil die Steuerbelastung aufgrund ihrer Aufkommenselastizität von größer als Eins überproportional steigt (Built-in Flexibility, Fiscal Dividend). In einer wachsenden Wirtschaft mit ständig steigendem Bruttonationaleinkommen bzw. in einer Wirtschaft mit schleichender Inflation wird so ein immer größer werdender Staatsanteil erzeugt; es entsteht die Notwendigkeit, das Progressionsmaß der Steuern von Zeit zu Zeit zu senken und so die Umverteilung von den Privaten zum Staat zu korrigieren. Vgl. versteckte Progression.

    Gegenteil: Indexierung des Steuersystems an die Inflation.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Fiscal Drag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fiscal-drag-35336 node35336 Fiscal Drag node28078 Built-in Flexibility node35336->node28078 node32080 Fiscal Dividend node35336->node32080 node47346 versteckte Progression node35336->node47346 node33968 Finanzwissenschaft node28078->node33968 node35741 Fiskalpolitik node28078->node35741 node29920 Budget node28078->node29920 node28181 Built-in Stability node28078->node28181 node32080->node28181 node45457 Steuerprogression node47346->node45457 node26973 Bemessungsgrundlage node47346->node26973 node41786 kalte Progression node41786->node47346
      Mindmap Fiscal Drag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fiscal-drag-35336 node35336 Fiscal Drag node28078 Built-in Flexibility node35336->node28078 node32080 Fiscal Dividend node35336->node32080 node47346 versteckte Progression node35336->node47346

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      The objective of this article is twofold. On the one hand, we introduce a cognitively inspired hybridization metaheuristic that combines the strengths of two existing metaheuristics: the artificial bee colony (ABC) algorithm and the dragonfly …
      The papers collected in this chapter address the relationship between administrative simplification and the economic crisis by analysing the experience of several European countries (particularly, France and Spain). Simplification programs …
      While rates of sexual activity among adolescents have declined, they remain high among adolescents living in poverty. Risky sexual behaviors are often compounded, placing adolescents at greater risk for increased prevalence of sexual behaviors …

      Sachgebiete