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Bemessungsgrundlage

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Steuerrecht
    2. Sozialversicherungsrecht

    Steuerrecht

    Technisch-physische oder wirtschaftlich-monetäre Größe, auf die der Steuertarif angewandt wird (Besteuerungsgrundlage); das quantifizierbare Steuerobjekt bildet die Bemessungsgrundlage. Bei Anknüpfung an technisch-physische Größen (z.B. kg, Kopf, Stück, Liter) ergeben sich keine Schwierigkeiten bei der Erfassung und Abgrenzung der Bemessungsgrundlage (Mengensteuer); bei wirtschaftlich-monetären Größen (d.h. mit Preisen bewertet) tritt das Problem der Inflationsabhängigkeit (Nominal- oder Realwertbesteuerung) auf (Wertsteuer), dem mit einer Deflationierung oder Indexierung begegnet werden kann. Je umfassender die Größen werden (von einem Güterpreis zu Umsätzen, zu Einkommens- und Vermögensgrößen), desto differenzierter wird die Erfassung: Einer vollständigen Erfassung des Einkommens muss eine eindeutige Abgrenzung des Begriffs zugrunde liegen, dieser ist jedoch umstritten (Einkommen); Ermittlung, entsprechende Periodisierung und Bewertung (bes. bei Vermögenswerten von Bedeutung) des Einkommens führen zu Schwierigkeiten bei der Beschreibung der Bemessungsgrundlage.

    Sozialversicherungsrecht

    Rentenbemessungsgrundlage, Beitragsbemessungsgrenze, Grundlohn.

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      Mindmap Bemessungsgrundlage Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bemessungsgrundlage-26973 node26973 Bemessungsgrundlage node28259 Besteuerungsgrundlage node26973->node28259 node45766 Steuern node45766->node26973 node46709 Sonderabschreibung node48419 Subvention node47332 Subventionswert node47332->node26973 node47332->node46709 node47332->node48419 node41786 kalte Progression node47346 versteckte Progression node41786->node47346 node35336 Fiscal Drag node35336->node47346 node45457 Steuerprogression node47346->node26973 node47346->node45457 node37844 Lohnsteuer node36673 Einkommensteuer node36136 Ertragsteuern node34285 Feststellungsbescheid node28259->node34285 node46588 Steuerbescheid node28259->node46588 node46707 Rechtsbehelfe node28259->node46707 node51984 Ertragsteuern node51984->node26973 node51984->node45766 node51984->node37844 node51984->node36673 node51984->node36136 node28597 Angebotsökonomik node43608 Steuersatz node28597->node43608 node45897 Steuertarif node51006 Verbrauchsteuersatzrichtlinien node43608->node26973 node43608->node45897 node43608->node51006 node27350 Beihilfehöchstsätze node27350->node47332
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Joachim Becker
      Humboldt-Universität zu Berlin
      Richter am Landessozialgericht, Darmstadt
      Prof. Michael Bartsch
      Steuerberater Prof. Michael Bartsch
      Diplom-Finanzwirt
      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Wie die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer zu ermitteln ist, fasst § 8 Abs. 1 GrEStG in einem Satz zusammen: maßgeblich ist „die Gegenleistung“. Lediglich bei Fehlen einer Gegenleistung, bei Umwandlungsvorgängen und bei Anteilsvereinigungen is
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